Bildquelle: Pressebild OSRAM Licht AG

Bei Osram (WKN: LED400 / ISIN: DE000LED4000) beschleicht einen unweigerlich das Gefühl: Bleibt von dem Unternehmen – nach der Trennung von Siemens – noch etwas übrig? Wie will Osram künftig Umsätze und Wachstum generieren? Glühlampen-Geschäft: verkauft (verständlich). LEDs: abgestoßen. Und nun will sich das Unternehmen ganz von Geschäft mit Leuchten trennen. Künftig soll es keine Industrie- und Büroleuchten sowie Straßen- und Stadionbeleuchtungen mehr von Osram geben. „Das Portfolio weiter schärfen“, heißt es dazu im Manager-Sprech aus dem Unternehmen.

Skeptisch macht, dass von Portfolio und nicht mehr von Unternehmensteilen die Rede ist. Dann sieht sich das Management auch meist als Portfolio-Manager und weniger als Unternehmer, der auch etwas unternimmt. So werden dann Segmente an Finanzinvestoren oder Konkurrenten abgestoßen, da man eine Sanierung im Haus als zu mühsam einschätzt. Ansonsten werden mit immer neuen Sparprogrammen die Kosten gedrückt. Greifen diese nicht, hagelt es in der Regel Gewinnwarnungen. – Aber das ist nur so eine Ahnung, was Osram angeht…

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressebild OSRAM Licht AG

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei