Die US-Börsen präsentierten sich zu Wochenbeginn uneinheitlich. Deutliche Verluste waren vor allem im Tech-Sektor zu beobachten.
Heard in New York
So kam es, dass der NASDAQ Composite den gestrigen Montaghandel mit einem Minus von 1,2 Prozent bei 19.286 Punkten beendete, während der Dow Jones Industrial Average noch ein Tagesplus von 0,1 Prozent auf 43.461 Zähler retten konnte. Im S&P 500 lag das Minus bei 0,5 Prozent auf 5.983 Zähler.
Die KI- und Tech-Werte leiden derzeit nicht nur unter den anhaltenden Wirkungen des DeepSeek-Schocks, sondern auch um Spekulationen um eine abnehmende Nachfrage in Bezug auf Rechenzentrum-Kapazitäten. Am Freitag machte ein Bericht die Runde, wonach Microsoft die Anmietung von Rechenzentren zurückzogen habe.
Die Analysten bei TD Cowen hatten berichtet, dass Microsoft die Mietverträge mit „mindestens zwei privaten Betreibern von Rechenzentren“ in den USA gekündigt habe, was einer Kapazität von einigen hundert Megawatt entsprechen würde. Dies sorgte auch für eine Schwäche bei Energieversorgern.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsenpräsentierten sich am Dienstagmorgen weitgehend schwächer. So verlor beispielsweise der japanische Nikkei 225 rund 1,4 Prozent auf 38.237 Punkte. Für einen Stimmungsdämpfer sorgten die anhaltenden Zolldrohungen aus den USA sowie bereits erlassene Zölle.
So steht´s um den DAX
Nach der gestrigen Stabilisierung infolge der Bundestagswahlen zeigt sich der DAX am Dienstag etwas schwächer. Die Analysten bei der Helaba hatten ohnehin gewarnt, dass trotz der Stabilisierung Korrekturrisiken innerhalb des intakten Aufwärtstrends bestehen würden. MACD und Stochastic würden unterhalb ihrer Signallinien nach nachgeben.
„Rücksetzer sollten nicht ausgeschlossen werden. Haltemarken zeigen sich an der unteren Gapgrenze von Ende Januar (22.193) sowie an der 21-Tagelinie bei 22.016. Weitere Unterstützungen lokalisieren wir bei 21.800 und 21.680 (38,2 %). Widerstände liegen bei 22.624 und 22.935 (Allzeithoch)“, heißt es in der Helaba-Analyse weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Um an die gestrigen Aufwärtstendenzen anknüpfen und dabei neue Impulse auf der Oberseite freisetzen zu können, müsste der deutsche Leitindex zunächst über das gestrige Tageshoch und anschließend auch über das Verlaufshoch vom 13. Februar bei 22.625 ausbrechen. Oberhalb dieses Levels wäre dann mit einem Sprint an das amtierende Allzeithoch vom 19. Februar bei 22.935 zu rechnen, ehe es im Anschluss um die 23.000er-Barriere gehen würde.
Das Short-Szenario: Dreht der Index stattdessen wieder nach unten ab, könnte es weiterhin zur Schließung der großen Kurslücke vom 13. Februar bei 22.148 kommen. Darunter käme die 22.000er-Schwelle zusammen mit dem Zwischenhoch vom 7. Februar bei 21.945 als Unterstützung infrage. Fallen die Kurse auch unter das Januar-Top bei 21.801 zurück, müsste eine Schließung der Kurslücke vom 6. Februar (21.692/ 21.586) einkalkuliert werden. Danach wäre eine weitere Unterstützung am Hoch vom 24. Januar bei 21.521 zu finden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
|---|---|---|---|---|
| Turbo OS | UP72DK | 19.732,12 | 8,63 | 25,86 EUR |
| Turbo OS | UJ037U | 20.532,91 | 12,48 | 17,88 EUR |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
| Turbo OS | UP96JY | 24.888,12 | 8,65 | 25,79 EUR |
| Turbo OS | UP7RMW | 24.101,30 | 12,42 | 17,96 EUR |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 25.02.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Während Anleger am Nachmittag das Conference Board Verbrauchervertrauen in den USA schauen, wurden hierzulande bereits BIP-Daten veröffentlicht. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2024 gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent gesunken. Damit habe sich das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. Januar 2025 bestätigt. Auch auf Gesamtjahressicht schrumpfte die deutsche Wirtschaft um 0,2 Prozent.
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