Bildquelle: markteinblicke.de

Die Angst vor einer erneuten Eskalation im weltweiten Handelsstreit hat den DAX gestern spürbar belastet. Für den deutschen Leitindex ging es deutlich abwärts; im Tief sackten die Kurse bis auf 12.493 Punkte ab und markierten dabei den tiefsten Stand seit dem 23. Juli. Damit sind die Gewinne der Vorwoche wieder komplett ausradiert, und mit dem Rutsch unter die 12.600er-Haltestelle hat sich das Chartbild nun deutlich eingetrübt:

Hält der Verkaufsdruck an, dürfte der Test der Doppel-Unterstützung bei 12.450/12.425 auf dem Programm stehen. Fällt der Index auch unter diese Haltezone, müsste mit einer Ausweitung der Korrektur bis an die nächsten Haltestellen bei 12.300 bzw. 12.200 Punkten gerechnet werden. Dort verläuft mittlerweile die untere Begrenzung der mittelfristigen Trichterformation; sollten die Blue Chips auch unter diese charttechnische Trendlinie abrutschen, wäre ein Abtauchen bis ans Juni-Korrekturtief bei 12.104 bzw. die runde 12.000er-Barriere nicht auszuschließen!

Auf der Oberseite bleibt die 12.600er-Marke das Maß der Dinge; eine Rückeroberung dieser Schlüsselstelle würde zumindest für Stabilisierung sorgen, für eine deutliche Entspannung müssten die Notierungen jedoch mindestens wieder Kurs auf die 200-Tage-Linie nehmen, die heute bei 12.763 verläuft. Gelingt der erneute Trendwechsel, hätte der DAX wieder Platz bis an die untere Kante der November-Schiebezone bei 12.850 Zählern.

Trading-Idee steigend (Call) fallend (Put)
WKN DS4TFP XM3FR1
Basispreis 11.374,81 13.954,90
Knock-out-Schwelle 11.590,00 13.700,00
Letzter Handelstag endlos endlos
Hebel 10,38 9,14
Kurs1) 12,10 13,74

1)Uhrzeit: 03.08.2018 08:22:39

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

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