Bildquelle: Pressefoto Andritz

Die Andritz-Aktie (WKN: 632305 / ISIN: AT0000730007) kennt derzeit kein Halten. In wenigen Wochen ging es um mehr als 20 Prozent in die Höhe. Und nun konnte der österreichische Technologiekonzern weitere Anlegerfantasien wecken.

Andritz darf das größte Wasserkraftwerk in Zentralasien modernisieren. Dieses steht in Tadschikistan und trägt den Namen Nurek. Es kommt aktuell auf eine installierte Leistung von 3.000 MW. Damit werden 70 Prozent der nationalen Stromnachfrage abgedeckt. Das Projekt wird von der Weltbank finanziert. Neben der positiven Strahlkraft, die ein solches Prestigeprojekt mit sich bringt, lohnt es sich auch finanziell für Andritz. Der Auftragswert für die Österreicher beträgt mehr als 120 Mio. Euro. Auch zuvor konnte Andritz vor allem mit der guten Auftragslage überzeugen.

Im zweiten Quartal legte der Auftragseingang um 43 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro zu. Der Umsatz wurde gleichzeitig um knapp 6 Prozent auf fast 1,5 Mrd. Euro gesteigert. Zwar verringerte sich das operative Ergebnis (EBITA) um 14 Prozent auf 94,6 Mio. Euro. Allerdings lag dies hauptsächlich an einem positiven Einmaleffekt aus dem Vorjahr im Zuge eines Anteilsverkaufs. Ohne diesen Effekt wurde ein Plus von 9,4 Prozent erzielt.

FAZIT. Nachdem die Anritz-Aktie die aus Sicht der Charttechnik wichtige 200-Tage-Linie überschritten hatte, erhielt der ATX-Wert zusätzlichen Schub. Die gute Auftragslage dürfte für weitere Kursfantasien sorgen. Zumal das Papier mit einem 2019er-KGV von 16 und einer Dividendenrendite von mehr als 3 Prozent auch noch ganz ordentlich bewertet ist.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der Andritz-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen HVB Mini Future Bull (WKN: HU9NU9 / ISIN: DE000HU9NU99). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Mini Future Bear auf Andritz (WKN: HU9LAA / ISIN: DE000HU9LAA4).

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Bildquelle: Pressefoto Andritz

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