Bildquelle: Pixabay / MustangJoe

Der 2011 verstorbene Pop-Art-Künstler James Rizzi hat es bereits in seinem Bildtitel treffend auf den Punkt gebracht: Kreuzfahrten können eines der schönsten Dinge im Leben sein. Wir gehen für Sie an Bord – kommen Sie mit. In einer dreiteiligen Serie wollen wir uns dem Thema Kreuzfahrten aus verschiedenen Blickwinkeln widmen. In Teil 2 vergleichen wir die beiden beliebtesten Kreuzfahrtkonzepte der Deutschen, AIDA und Mein Schiff.

Preis und Buchung. AIDA hat viele Tarife und auch Schnäppchen-Aktionen. Eine Tour bekommen Sie auch über Tchibo & Co gebucht. Der Anruf bei der sehr netten AIDA-Hotline macht Sinn, denn den Überblick bei den Tarifen hat man schnell verloren. Mein Schiff hat dagegen ein übersichtlicheres Tarifmodell, bietet aber weniger Special-Tarife. AIDA ist also durchaus etwas für die Schnäppchenjäger unter den Kreuzfahrern und hat meist günstigere Einstandspreise. Gerade für Schnupper-Urlauber ideal.

Die Inklusivleistungen. Vollpension an Bord gibt es bei beiden Anbietern. Während bei AIDA Getränke an der Bar kostenpflichtig sind, kann der Gast auf Mein Schiff mit „Premium Alles Inklusive“ kostenfreie Getränke überall an Bord erhalten. AIDA bietet aber Getränkepakete an, die zum Festpreis gebucht werden können. Neben der Vollpension in den beliebten Buffet-Restaurants sind bei AIDA auch die Kinderbetreuung, das Entertainment an Bord, sowie viele Sport- und Wellnessangebote inklusive. Mein Schiff trumpft zudem damit auf, dass das Hauptrestaurant „Atlantik“ à-la-carte-Service ohne Aufpreis anbietet.

Das Bordleben, Kabinen und der liebe Service. Da können wir eigentlich nur schreiben, dass Sie als Gast auf beiden Schiffen sehr gut aufgehoben sind. „Probleme“ gibt es nicht wirklich – auf keinem der beiden Schiffe. Sowohl AIDA als auch Mein Schiff haben tolle Kabinen, ein tolles Portfolio an Landausflügen und jede Menge Bord-Atmosphäre zu bieten.

Fazit. Wer von Anfang an wissen will, wie viel er an Bord und während der Reise an Geld ausgibt, dürfte sich bei Mein Schiff mit seinem Premium Alles Inklusive-Angebot sehr wohlfühlen. Der im Vergleich zu AIDA teurere Preis wird hier relativiert, da eben bei den vier bunten Buchstaben zwar der Reisepreis niedriger ist, aber anschließend die Bordausgaben für den Kaffee oder Gin Tonic an der Bar noch hinzukommen. Und wer schaut schon im Urlaub so richtig auf`s Geld? Letztlich sehen wir AIDA und Mein Schiff auf Augenhöhe…


Bildquelle: AIDA

kurz nachgefragt bei…

Heid Rothe, General Managerin auf dem Schiff AIDA Stella. Ihr Job: Den Hotelbetrieb an Bord am Laufen zu halten, den Passagieren das schönste „Sie haben Urlaub“-Gefühl zu bieten. Mit marktEINBLICKE-Mitherausgeber Christoph A. Scherbaum sprach sie auf der Dubai-Silvester-Reise über den Einsatz an Bord, Mitarbeitermotivation und persönliche Urlaubsziele.

Wie lange sind Sie schon im AIDA-Feeling?
Im Januar sind es nun 13 Jahre. Ich habe ganz klein angefangen, über die touristische Schiene. 2005 auf der AIDA Aura in Jamaika fing es an als Scout, heute bin ich als General Managerin auf der AIDA Stella mit Ihnen in Dubai.

Wie oft haben Sie Deutschland in diesen 13 Jahren gesehen?
Schon häufig (lacht), ich bin jedes Jahr zwei bis drei Mal im Jahr zu Hause. Die Einsätze auf dem Schiff sind meistens vier Monate lang, danach geht es für bis zu acht Wochen nach Hause.

Was macht Ihr Job als General Managerin aus?
Ganz einfach gesagt: Mit der gesamten Crew ein starkes Team zu bilden und dem Gast das AIDA Urlaubsgefühl zu 100 Prozent an Bord zu bieten. Wir sitzen schließlich sinnbildlich wirklich „alle im selben Boot“. Es macht Spaß, die Motivation, die jede/r Kollege/in mitbringt, zu bündeln und es an den Gast weiterzugeben. Sie selbst wollen mit ihrer Familie hier an Bord schließlich die schönste Zeit des Jahres verbringen.

Ist der Job selbst aber nicht auch ein bisschen Urlaub?
In gewisser Weise ja. Gerade so eine Reise wie diese Silvester-Tour ist etwas Besonderes. Den Jahreswechsel in Dubai, vor der Palmeninsel vor Anker zu erleben – solche Momente sind einfach unvergesslich! Das war für mich persönlich wieder eine Premiere. Die Herausforderung ist, es jedem Gast – jeder hat schließlich seine eigene Vorstellung vom perfekten Urlaub – das Beste zu bieten. Täglich, 24 Stunden am Tag, ob in Dubai oder im Mittelmeer. Aber es macht Spaß dieses anzupacken. Jeder Mitarbeiter lebt seinen Job – es muss von Herzen kommen. Das macht AIDA aus.

Wo geht Ihr nächster privater Urlaub hin?
Sie werden jetzt lachen – auf die AIDA Perla (lacht)! Weil ich das Produkt kennenlernen möchte. Ich kenne die neuen Schiffe noch nicht, ich bin da neugierig wie jeder andere AIDA-Urlauber auch.

Hier geht es zurück zu Teil 1.

In Teil 3 geht es weiter.

Bildquelle: Pixabay / MustangJoe

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