Bildquelle: Pressebild OSRAM Licht AG

Nach zwei Gewinnwarnungen und einem deutlichen Kurssturz hat sich die Osram-Aktie (WKN: LED400 / ISIN: DE000LED4000) zuletzt ein wenig stabilisieren und so etwas wie einen Erholungsversuch unternehmen können. Am Montag gab es jedoch den nächsten Tiefschlag.

Die Analysten bei HSBC haben das Rating für die Osram-Aktie von „Buy“ auf „Hold“ geändert, während das Kursziel stark von 76,00 auf 40,00 Euro zusammengestrichen wurde. Dabei sind die Marktexperten von den Wachstumsaussichten der ehemaligen Siemens-Tochtergesellschaft alles andere als überzeugt.

FAZIT. Nach den jüngsten Enttäuschungen scheinen Anleger zuletzt wieder etwas Vertrauen in Osram gefasst zu haben. Unter anderem dank der angekündigten Einsparungen. Eine Verschlankung der weltweiten Verwaltungsfunktionen soll deren Kosten um circa 20 Prozent senken, während Effizienzverbesserungen im Einkauf, in Forschung & Entwicklung sowie in der deutschen Werkslandschaft bis 2020 Einsparungen von insgesamt 130 bis 140 Mio. Euro bringen sollen. Zudem darf man auf die für Anfang November angekündigte Bekanntgabe einer neuen mittelfristigen Strategie gespannt sein. Trotzdem gilt es auf Anlegerseite, eine nachhaltige Kurserholung abzuwarten, bevor im Fall der Osram-Aktie zugegriffen wird. Das Unternehmen hielt zuletzt zu viele negative Überraschungen bereit.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der Osram-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen HVB Mini Future Bull (WKN: HX34PN / ISIN: DE000HX34PN2). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Mini Future Bear auf Osram (WKN: HX2RFU / ISIN: DE000HX2RFU0).

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Bildquelle: Pressebild OSRAM Licht AG

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