Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Anlageberater, Börsenexperten und viele andere Marktteilnehmer empfehlen fast immer eine Goldbeimischung für das Depot. Als Absicherung für schlechte Zeiten. Allerdings hat Gold in den vergangenen Jahren keine allzu glückliche Figur abgegeben. Ein weiterer Grund, der Frage nachzugehen, ob man heutzutage als Anleger überhaupt noch Gold braucht.

Robert Halver ist nicht wirklich skeptisch. Er schreibt: „Grundsätzlich ist Gold die Anlageklasse, die am meisten manipuliert, preislich gedrückt wird. Nicht vorzustellen, sollten sich Edelmetalle als Zahlungsalternative zu Geld etablieren. Je mehr Geld an Akzeptanz verliert, umso mehr verliert es an Wirkung als Antibiotikum gegen Finanzkrisen, Eurosklerose und Sozialprobleme. Werden (Geld-)Politiker also jemals Gold hofieren? Gegenfrage: Legen Frösche ihre Tümpel trocken?“

Aus seiner Sicht sorgen vor allem die Notenbanken weltweit für Ruhe: „Auch zukünftig bleibt Gold eine wertvolle Vermögensversicherung gegen geopolitische Risiken und vor allem krankhafte Überschuldung. Von den Risiken unserer Finanzwelt zeigen sich auch die Notenbanken beeindruckt. Ähnlich wie sich Bären Winterspeck für karge Zeiten anfressen, bauen Notenbanken – vor allem die chinesische und russische – ihre Goldbestände deutlich auf.“

FAZIT. Gold ist und bleibt ein beliebtes Investment. Die Rolle von Gold als sicherer Hafen wurde und wird immer wieder aufs neue bestätigt. Anleger weltweit vertrauen auf das Edelmetall, weshalb sich an diesem Status auch so schnell nichts ändern dürfte. Für uns ist Gold eine sinnvolle Beimischung in einem langfristig aufgestellten Portfolio.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

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