Bildquelle: Pixabay / Almi

Knapp 38 Kilometer lang, fast 13 Kilometer breit und 20.000 Einwohner. Deutschlands größte Nordsee-Insel ist für viele Menschen eine echte Liebe. Das fing vielleicht schon mit dem ersten Landschulheim-Aufenthalt in der Kindheit an. Eine Insel, die sehr vielseitig ist und schöne Plätze hat. Nicht nur im Sommer, sondern schon jetzt im Frühjahr. Lebensart pur.

Die Anreise ist schon einmal was ganz anderes. Über den Hindenburg-Damm per Autozug (am besten oben stehen, dann ist die Aussicht gigantisch) oder per Fähre über Römö in Dänemark. Beides hat was. Wenn man angekommen ist, muss einem klar sein: Man ist nicht allein! Denn heute hat die Insel 60.000 Gästebetten und im Jahr knapp 900.000 Gäste mit 6,51 Millionen Übernachtungen. Aber das sollte einen nicht abhalten, Sylt näher kennenzulernen. Lebensart ist hier zuhause. Man sieht das schon an der hohen Dichte an Restaurants mit gehobenem gastronomischem Angebot und mit durch Restaurantführer ausgezeichneter Küche. Die Fülle an Michelin-Sternen und der Gault-Millau-Punkten sprechen eine deutliche Sprache.

Bildquelle: Pixabay / Hans

Sylt erleben!

Wanderdünen
Die einzigen Wanderdünen in Deutschland findet man in List! Deshalb steht die Dünenlandschaft, auf der sich diese drei Wanderdünen befinden, auch seit 1923 unter Naturschutz. Das Gelände, das sich über mehrere Kilometer erstreckt, darf nur mit einer Sondergenehmigung im Rahmen einer Führung betreten werden. Die Wanderung dauert etwa drei Stunden, der Weg führt auf kleinen Pfaden bis zum Fuß der größten Wanderdüne.
www.list.de

Gosch Alte Bootshalle
In der Alten Bootshalle, einer maritim-rustikalen ehemaligen Lagerhalle für Boote, verwöhnt Gosch mit seinen leckeren Fischgerichten und dazu passenden Weinen. Die Bootshalle liegt direkt neben der Nördlichsten Fischbude am Lister Hafen und wurde zu einem außergewöhnlichen Fischrestaurant mit stimmungsvollem Ambiente umgebaut. Traditionell, lecker und dank der Hafenumgebung auf jeden Fall etwas für family & kids.
www.gosch.de

Sansibar
Wer hat noch nicht von ihr gehört? Die Sansibar, benannt nach dem gleichnamigen Strandabschnitt, ist das bekannteste Restaurant auf der Insel mit rund 400 Sitzplätzen und 30.000 lagernden Weinflaschen im Keller. Der Außenbereich ist ein Traum – für Mama, Papa und Kids. Einer der besten „Spielplätze“ auf der Insel. Die vom Schwaben Herbert Seckler gegründete Location in Rantum ist der Treffpunkt für Promis und auch Normalos, die gerne schlemmen und dabei einen herrlichen Meerblick genießen. Das Unternehmen Sansibar ist schon lange nicht mehr nur Restaurant, sondern vertreibt eigene Produkte wie Textilien, Gewürze und Öle, Weine und Prosecco. Wer Bahn fährt weiß es schon lange. Ein Tipp: Rechtzeitig reservieren!
www.sansibar.de

Bildquelle: Pixabay / Fitze

Rotes Kliff
Einer der schönsten Spaziergänge auf Sylt führt zum Roten Kliff. Das Rote Kliff befindet sich zwischen Wenningstedt und Kampen und ist eine 52 Meter hohe Steilküste. Bei Sonnenuntergang ist die Kulisse besonders traumhaft. Das Kliff leuchtet dann rot in der Abendsonne, der Sand schimmert in verschiedenen Farben, das Wasser spiegelt sich und es geht ein leichter Wellengang. Ein Wanderweg führt durch die gesamte Dünenlandschaft, die Aussichtsterrassen sind ohne Treppen auch mit Kinderwagen erreichbar.
www.sylt-travel.de

Die Kupferkanne
Das einzigartige Café in Kampen liegt eingebettet in eine bezaubernde Kiefernlandschaft mit Blick auf das Wattenmeer. Es duftet nach frisch geröstetem Kaffee und leckerem selbstgebackenen Kuchen aus der hauseigenen Backstube. Hammergroße Stücke und wie von Oma selbst gebacken! Die verwinkelten Räume, die früher ein Flakbunker waren und die originelle Einrichtung machen den Charme dieses Künstlercafés aus. Im Winter sitzt man gemütlich mit einem Glas Wein am Kamin und im Sommer im schattigen Park, der seinesgleichen sucht. Teakholzmöbel-Fans kommen auf ihre Kosten.
www.kupferkanne-sylt.de

Whiskeymeile
In Kampen reihen sich die Luxusboutiquen am sogenannten Strönwai aneinander. Deutschlands kleinste Nobelmeile, aber die hat es in sich. Das Geld geht hier schnell weg. Denn alle, die gerne Louis Vuitton, Burberry und andere edle Marken shoppen, sind hier richtig. Neben den Boutiquen gibt es hier unzählige Bars und Restaurants entlang der Straße, was zum Namen „Whiskeymeile“ geführt hat. Hier trifft man sich während der Shoppingpause zu einem Glas Champagner und einem kleinen Snack. Am bekanntesten ist das Gogärtchen, seit über 60 Jahren eine Institution auf Sylt.
www.gogaertchen.com

Club Rotes Cliff
Einer der Party-Hotspots der Insel schlechthin! Geöffnet wird um 23 Uhr. Das Rote Kliff in Kampen hat einen modernen Style. Der Sound ist vom Feinsten, die Getränkekarte auch – und wie immer in Kampen nicht billig.
www.club-rotes-kliff.de

Bildquelle: Pixabay / wulfcb

Lister Ellenbogen
Der Lister Ellenbogen ist der nördlichste Punkt Deutschlands und gilt gleichzeitig als Wahrzeichen Sylts. Man erreicht ihn auf dem Weg durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet, vorbei an Schafherden, Heiden und Dünen. In der Naturlandschaft finden Kite- und Windsurfer optimale Bedingungen zum Surfen. Auf der nur 330 bis 1.200 Meter schmalen und langgetreckten Halbinsel stehen zwei Leuchttürme. Wer mit dem Auto anreist, muss eine Gebühr von 5 Euro bezahlen, um auf der fünf Kilometer langen Straße zu fahren, die zur Ellenbogenspitze führt. Der Spaziergang am nördlichsten Zipfel Deutschland ist ein Traum.
www.nordseetourismus.de

Kleine Teestube Keitum
Wer Lust auf ein leckeres Frühstück mit frisch gebackenen Waffeln, Blaubeerpfannkuchen oder Krabbenbrot mit Spiegelei hat, ist in der Kleinen Teestube in Keitum richtig. Hier sitzt man wie in Großmutters Wohnzimmer auf Biedermeier-Sofas, trinkt einen leckeren Friesentee nach Friesischer Teezeremonie und erholt sich von der Wattwanderung. Keitum hat nur 700 Einwohner und ist bekannt für seine mehr als 200 Jahre alten Friesenhäuser, umgeben von Bauerngärten und alten Bäumen.
www.kleineteestube-sylt.de

Bildquelle: Pixabay / falco

Von Hörnum zu den Seehunden
Hörnum liegt ganz im Süden von Sylt und bietet Strände, soweit das Auge reicht. Hier sind die Sonnenanbeter zuhause. Lange Spaziergänge, eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff, eine Wanderung zum Leuchtturm oder ein 18-Loch-Golfplatz bringen Abwechslung in den Urlaub. An der südlichsten Spitze Hörnums, der Odde, sind die Gezeiten deutlich spürbar. Von Hörnum aus startet die „MS Adler VI“ zu den Ruheplätzen der Seehunde und Kegelrobben im Weltnaturerbe Wattenmeer. Ein Muss für Nordseefans.
www.adler-schiffe.de

Naturgewalten Sylt
Anfassen, ausprobieren und mitmachen! Im Erlebniszentrum Naturgewalten in List erfährt man alles über das Leben in der Gezeitenzone, über Wetterereignisse wie Überschwemmungen und Sturmfluten. Die multimediale Ausstellung gibt ebenfalls Einblicke in die arktische Forschungsstation und die Klimaforschung. Interessant für Kinder ist das Seetierbecken im Außenbereich und die Wissensshows und Quizterminals. Ein Ausflug für die ganze Familie. Und danach kurz rüber zu Gosch an den Hafen – ein perfekter Tag.
www.naturgewalten-sylt.de

Bildquelle: Pixabay / Almi

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