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Die Situation im Deutschen Aktienindex sieht immer noch wacklig aus. Es gibt auch keine Aufhellung an der Nachrichtenfront. Die Unsicherheit rund um die Türkei bleibt auf hohem Niveau.

Je nach Nachrichtenlage kann sich die türkische Währung rasant in die eine oder andere Richtung bewegen. Bei positiven Nachrichten könnten Leerverkäufer aus ihren Positionen gedrängt werden. Bei schlechten Nachrichten dürften sie nur noch mehr dazu motiviert werden, die türkische Währung leerzuverkaufen. Das Momentum ist da. Der Schwung, mit der die Lira abgewertet hat, könnte die Währung weiter einbrechen lassen.

Die türkische Notenbank muss jetzt die Barriere gegen eine weitere Short-Attacke bei 7 US-Dollar oder 8 Euro pro Lira verteidigen. Damit stellt sie sich gegen den Gesamtmarkt. Am Ende wird sich zeigen, wer von beiden stärker ist: die Notenbank oder die Marktkräfte.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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