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Auch am heutigen Donnerstag kam der DAX kaum vom Fleck. Eine deutliche Erholung will sich derzeit nicht einstellen. Stattdessen scheint das wichtigste deutsche Börsenbarometer die Zeit bis zu einem weiteren größeren Rücksetzer wie am vergangenen Freitag oder am gestrigen Mittwoch zu überbrücken. Die Handelstage dazwischen sind von einer Seitwärtstendenz oder lediglich marginalen Kursgewinnen geprägt. Im Großen und Ganzen heißt dies aber, dass es für die Kurse nach unten geht. 

Das war heute los. Enttäuschend dürfte vor allem der Umstand sein, dass DAX-Anleger nicht einmal die sehr guten Vorgaben aus den USA nutzen konnten. Die Wall Street startete mit deutlichen Kursgewinnen in den heutigen Donnerstaghandel. Hierzulande war von der positiven Stimmung jedoch nur wenig zu spüren. Dem DAX gelang zwischendurch nur ein kleines Plus. Im Fokus stand der Kampf um die Marke von 12.200 Punkten. Allerdings ist es gar nicht lange her, dass Anleger noch auf einen Angriff auf die 13.000-Punkte-Marke gehofft hatten.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX erwischte insbesondere die SAP-Aktie (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) einen guten Tag. Das Papier legte zeitweise etwas mehr als 2 Prozent an Wert zu. Europas größter Softwarekonzern setzt seit geraumer Zeit auf das stark wachsende Cloud-Geschäft. Obwohl dieses schnell wuchs, trug es nur einen geringen Teil zu den Gesamterlösen bei. Jetzt sagte Konzernchef Bill McDermott gegenüber dem Portal „The Information“, dass der Konzern in diesem Jahr erstmals mehr Umsatz mit der Mietsoftware als mit den traditionellen Software-Lizenzen generieren wird.

Mit einem zwischenzeitlichen Kursverlust von mehr als 6 Prozent war die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) der größte Tagesverlierer in der ersten deutschen Börsenliga. Die „WirtschaftsWoche“ hatte von weiteren Klagen gegen Monsanto berichtet. Zu Wochenbeginn stürzte die Bayer-Aktie bereits ab, nachdem ein US-Gericht die Tochtergesellschaft zu einer Schadenersatzzahlung an einen Krebspatienten verurteilt hatte, weil es Monsanto versäumt habe, vor den Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Glyphosat zu warnen.

Im Fokus stand heute ein Unternehmen, das bald im DAX vertreten sein könnte. Die Rede ist von Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060). Die Aktie des Zahlungsabwicklers kennt seit geraumer Zeit kein Halten. Der Wirecard-Börsenwert ist höher als bei einigen gestandenen DAX-Konzernen. Das Noch-TecDAX-Unternehmen hat seine Halbjahreszahlen präsentiert und dabei die Prognose für das Gesamtjahr erneut angehoben, was der Wirecard-Aktie ein Kursplus von mehr als 10 Prozent und den Sprung auf ein neues Allzeithoch bescherte.

Das steht morgen an. Zum Ende dieser Handelswoche werden unter anderem die Verbraucherpreise in der Eurozone für den Monat Juli bekannt gegeben. Am morgigen Freitagnachmittag erreichen uns aus den USA zudem die Frühindikatoren (Juni) und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für den Monat August.

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