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Schindler (WKN: A0JEHV / ISIN: CH0024638196) blieb auch im ersten Halbjahr 2018 auf Erfolgskurs. Der Schweizer Hersteller von Rolltreppen und Fahrstühlen konnte sich in Bezug auf seine kurzfristigen Wachstumsziele sogar etwas optimistischer zeigen. Mittel- bis langfristig sieht man sich ohnehin auf der Siegerstraße.

Zwischen Januar und Juni 2018 lagen die Umsatzerlöse bei 5,26 Mrd. CHF. Ein Anstieg von 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei kamen Schindler auch positive Wechselkurseffekte zugute. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 9,9 Prozent auf 613 Mio. CHF.

Für das Gesamtjahr 2018 erwartet Schindler ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 Prozent. Zuletzt lag die Spanne bei 3 bis 5 Prozent. Der Konzerngewinn soll zwischen 960 Mio.CHF und 1,01 Mrd. CHF liegen.

Laut Vontobel übertraf Schindlers EBIT im zweiten Quartal 2018 den Konsenswert um 3 Prozent, weshalb das Unternehmen auch die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2018 erhöht habe. Schindler schneidet derzeit eindeutig besser ab als die Konkurrenz, und dies sowohl beim Gewinn wie bei den Margen. Trotz der sich im zweiten Halbjahr 2018 wieder schwieriger gestaltenden Währungssituation sehen die Vontobel-Analysten daher ein gewisses Aufwärtspotenzial bei den Schätzwerten. Trotzdem reicht es erst einmal nur zu einem „Hold“-Rating und einem Kursziel von 225,00 CHF.

FAZIT. In Zukunft könnte sich diese Einschätzung ändern. Schließlich profitieren Hersteller von Fahrstühlen von einigen positiven Trends. Immer mehr Menschen zieht es in die Metropolen. Die Zahl der Singles steigt. Wohnraum wird knapper. Also wird in die Höhe gebaut. Hier kommen Unternehmen wie thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001), Kone (WKN: A0ET4X / ISIN: FI0009013403), Otis oder eben Schindler ins Spiel.

 

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