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Nach der leichten Erholung vom Donnerstag folgte am heutigen Freitag die Ernüchterung im DAX. Abermals hieß es: rote Vorzeichen im deutschen Leitindex.

Das war heute los. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer legte den Rückwärtsgang ein, nachdem sich die türkische Lira zum Ende der Handelswoche etwas schwächer gezeigt hatte. Allerdings waren wir von den Turbulenzen, die am vergangenen Freitag beobachtet werden konnten, weit entfernt. Eine DAX-Erholung blieb Anlegern jedoch erneut verwehrt. Zumal, anders als gestern, nicht einmal die Wall Street einen besonderes euphorischen Handelsstart hinlegen konnte, um die Stimmung hierzulande anzuheizen.

Das waren die Tops & Flops. Trotz der schwachen Gesamtmarktstimmung, konnte sich die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) nach ihren jüngsten Kursverlusten etwas erholen. In der Spitze stand ein Kursplus von mehr als 2 Prozent zu Buche. Die „WirtschaftsWoche“ hatte gestern von neuen Sammelklagen in den USA in Zusammenhang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Dicamba berichtet. Nun stellte Bayer seinerseits klar, dass es sich dabei um einen alten Sachverhalt handeln würde und neben Monsanto weitere Firmen von den Klagen betroffen seien.

Mit einem Kursminus von zeitweise 3,5 Prozent gehörte die thyssenkrupp-Aktie (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) heute dagegen zu den größten DAX-Verlierern. Bereits gestern hatte Reuters berichtet, dass der für die Nachfolge von Heinrich Hieisinger gehandelte Lanxess-Chef Matthias Zachert für diesen Posten nicht zur Verfügung stehen würde. Die CEO-Suche geht beim größten deutschen Stahlkonzern also weiter. Mit Kursverlusten von zeitweise rund 3 Prozent waren zudem die Papiere von HeidelbergCement (WKN: 604700 / ISIN: DE0006047004) am Indexende zu finden. Ein negativer Analystenkommentar belastete dabei den Kurs der Baustoff-Aktie.

Das steht in der kommenden Woche an. In den vergangenen Wochen und Monaten ist der chinesisch-amerikanische Handelsstreit immer weiter eskaliert, während es zwischen den USA und der EU eine Annäherung gab. Am Mittwoch werden sich nun US-Vertreter mit ihren chinesischen Kollegen in Washington treffen, um nach einem möglichen Ausweg aus der verfahrenen Situation zu suchen. Zwar nehmen keine hochrangigen Regierungsvertreter an den Gesprächen Teil, ein Hoffnungsschimmer für die Märkte ist es dennoch. Darüber hinaus beginnt am kommenden Donnerstag die diesjährige Konferenz der Notenbanker in Jackson Hole, im US-Bundesstaat Wyoming.

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