Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Die Profis am Terminmarkt, die auch die außerbörslichen Future-Hochs aus dem Januar im S&P 500 kennen, kommen zu einem eher negativen Urteil über das gestrige Kursgeschehen. Der S&P 500 Index ist am Allzeithoch gescheitert und hat kurz vor Erreichen dieses eine Trendwende nach unten vollzogen. Und das wiederum könnte im Ergebnis auch zu Kursverlusten am deutschen Aktienmarkt im heutigen Handelsverlauf führen, sobald die Wall Street am Nachmittag eröffnet.

Hinzu kommt, dass der Deutsche Aktienindex gestern ebenfalls bei 12.422 Punkten und damit noch vor Überschreiten des neuralgischen Punktes von 12.460 Punkten wieder nach unten gedreht hat.

Statt für Euphorie sorgt der gestrige Handelstag also eher für Zurückhaltung. Die Wall Street war gestern zu schwach, um ein echtes Allzeithoch auszubilden. Das ist die Botschaft, die den Handel für den Rest der Woche überschatten könnte.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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