Nach einem wilden Ritt beendeten die US-Börsen den gestrigen Handel uneinheitlich. Der NASDAQ Composite konnte sogar ein minimales Plus von 0,1 Prozent auf 15.603 retten.
Heard in New York
Im gestrigen Tagesverlauf hatten Gerüchte um eine Aussetzung der US-Zölle für 90 Tage zeitweise die Kurse in die Höhe getrieben. Der NASDAQ Composite schloss 0,1 Prozent fester bei 15.603 Punkten. im S&P 500 lag das Minus bei 0,2 Prozent auf 5.062 Zähler, während der Dow Jones um 0,9 Prozent auf 37.965 Punkte zurücksetzte.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten nach den Verlusten am Montag am heutigen Dienstagmorgen eine positive Gegenreaktion. Der japanische Nikkei 225 kletterte um 6 Prozent auf 33.012 Punkte. Dabei droht der Zollstreit zwischen China und den USA zu eskalieren. Trump droht mit weiteren Zöllen von 50 Prozent, wenn Peking seinerseits die Gegenzölle von 34 Prozent nicht zurücknehme. Dazu hat er sogar ein Ultimatum ausgesprochen.
So steht´s um den DAX
Nach den Kursstürzen der vergangenen Handelstage unternimmt der DAX am Dienstag einen Erholungsversuch. Auch weil das nachhaltige Abrutschen in den Bärenmarkt vermieden werden konnte. Die Analysten bei der Helaba halten fest, dass der DAX zeitweise unter der 200-Tagelinie (19.957) notierte. DMI und MACD stünden auf Verkauf und der ADX ziehe an.
„RSI und Stochastic sind derweil in den überverkauften Bereich eingedrungen. Nach der Wende zum Besseren an der Wall Street, an den asiatischen Märkten und beim DAX-Future deutet sich heute zunächst eine freundliche Eröffnung an, die auch Kurse jenseits von 20.000 Punkten zur Folge haben dürfte. Die Risiken sind aber nicht aus der Welt, wie die Drohung mit neuen Zollsätzen gegen China aufgrund der dortigen Gegenzölle zeigt“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Um die laufende Korrektur zu unterbrechen und einen ersten Erholungsversuch zu starten, müsste der deutsche Leitindex jetzt zuerst über den GD200 (aktuell bei 19.958) steigen und die Rückkehr in den formalen Aufwärtstrend mit einem Ausbruch über die 20.000er-Barriere bestätigen. Darüber wäre ein schneller Anstieg an das 2024er-Top bei 20.523 möglich, ehe es darüber um die 21.000-Punkte-Marke gehen würde.
Das Short-Szenario: Setzt sich der Ausverkauf an den Aktienmärkten hingegen fort, sollte auf das Oktober-Hoch bei 19.675 geachtet werden. Verlieren die Blue Chips diesen Halt, könnte es zu einem Test der 19.000-Punkte-Marke und des Mai-Hochs bei 18.893 kommen. Unterhalb dieses Levels wären weitere Kursverluste bis in den Bereich des gestrigen Tages- und neuen Jahrestiefs bei 18.490 denkbar. Sollten die Notierungen auf diesem Niveau ebenfalls keinen Halt finden, könnten unterhalb der Oktober-Abwärtstrendgerade weitere Abgaben in Richtung 18.000 Punkte nicht ausgeschlossen werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
|---|---|---|---|---|
| Turbo OS | UL9VQP | 17.514,20 | 8,36 | 23,82 EUR |
| Turbo OS | UP07KL | 18.310,38 | 12,50 | 15,92 EUR |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
| Turbo OS | UJ11R6 | 22.242,32 | 8,40 | 23,66 EUR |
| Turbo OS | UJ1ZBY | 21.452,35 | 12,52 | 15,87 EUR |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 08.04.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute hält sich die Zahl der marktbewegenden Konjunkturnachrichten in Grenzen. Stattdessen dürften die Zölle von US-Präsident Donald Trump die Börsen weiter bewegen.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








