Nachdem der S&P 500 gestern teilweise Kurszuwächse von 4 Prozent verbuchen konnte, sorgte ein Rekord-Tages-Reversal dafür, dass das Barometer deutlich in der Verlustzone schloss. Aus Trumps Zöllen und dem Handelskrieg scheint es derzeit kein Entkommen zu geben.
Heard in New York
Der S&P 500 beendete den gestrigen Dienstaghandel mit einem Minus von 1,6 Prozent bei 4.982 Punkten. Der NASDAQ Composite schloss 2,2 Prozent schwächer bei 15.267 Zählern, während der Dow Jones den Handel mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 37.645 Punkten beendete.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwochmorgen im Angesichts des eskalierenden Handelskonfliktes zwischen den USA und dem Rest der Welt, insbesondere China, weitgehend schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor knapp 4 Prozent auf 31.714 Punkte. Dabei werden chinesische Einfuhren in die USA nun mit einem Zoll von 104 Prozent belegt.
So steht´s um den DAX
Der DAX liegt am Mittwoch erneut deutlich im Minus und lässt die jüngsten Erholungsversuche vorerst wieder hinter sich. Zumal sich das Barometer laut Helaba trotz der gestrigen Erholung nicht nachhaltig oberhalb der 200-Tagelinie und oberhalb von 20.000 Punkten etablieren konnte.
„Die technischen Indikatoren sind zudem unverändert als belastend einzustufen. MACD und DMI stehen auf Verkauf und der ADX zieht dabei an. Risiken für die Kursentwicklung bleiben auch von dieser Seite erhalten. Hürden sehen wir bei 20.522 und an der 100-Tagelinie bei 21.234, Unterstützungen unterhalb der 200-Tagelinie zeigen sich bei 18.812, 18.489 und bei 18.208“, heißt es vonseiten der Helaba-Analysten.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Kann sich der deutsche Leitindex oberhalb des GD200 (aktuell bei 19.968) und der 20.000er-Barriere behaupten, sollte es jetzt auch über das gestrige Tageshoch (20.468) und das 2024er-Top bei 20.523 gehen. Gelingt dort der Break, wäre eine Erholung in Richtung 21.000 Punkte möglich. Darüber dürfte die mittelfristige 100-Tage-Linie (21.234) mit dem Februar-Tief bei 21.253 bremsend wirken.
Das Short-Szenario: Bestätigt der DAX hingegen die schwachen Tendenzen der Nachbörse und fällt unter das Oktober-Hoch bei 19.675 zurück, müsste mit einem schnellen Rücksetzer an die 19.000er-Schwelle und/oder mit einem Dip an das 2024er-Mai-Top bei 18.893 gerechnet werden. Darunter dürfte das neue Jahrestief bei 18.490 Punkten bzw. die Oktober-Abwärtstrendgerade angesteuert werden, bevor die 18.000er-Marke in den Fokus rücken würde.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
|---|---|---|---|---|
| Turbo OS | UM9T8A | 17.321,12 | 8,41 | 23,37 EUR |
| Turbo OS | UM8653 | 18.077,41 | 12,39 | 15,86 EUR |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
| Turbo OS | UJ1ZYR | 21.977,69 | 8,39 | 23,40 EUR |
| Turbo OS | UJ1STJ | 21.214,72 | 12,38 | 15,86 EUR |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 09.04.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute stehen unter anderem die Fed Minutes im Fokus. Allerdings hat sich die Welt seit der Sitzung der US-Notenbank am 18./19. März derart schnell gedreht, dass diese etwas veraltet sein dürften. Anleger fragen sich ohnehin, ob und wann die US-Notenbank angesichts des Zoll-Trubels und der Rezessionssorgen eingreift.
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