Bildquelle: Pressefoto Schoeller-Bleckmann

Für den österreichischen Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann (SBO) (WKN: 907391 / ISIN: AT0000946652) lief es zuletzt immer besser. Zu Beginn des Jahres überzeugte vor allem die Erholung beim Auftragseingang. Die SBO-Aktie konnte daraufhin ebenfalls zulegen. Jetzt legte das ATX-Unternehmen nach.

Im ersten Halbjahr 2018 legten die Umsatzerlöse um 47,4 Prozent auf 200,0 Mio. Euro zu. Der Auftragseingang zog noch stärker an und wuchs um 62,8 Prozent auf 244,1 Mio. Euro. Zudem kämpfte sich SBO aus der Verlustzone. Das EBIT für die ersten sechs Monate des Jahres kletterte auf 32,1 Mio. Euro (Vorjahr: -3,6 Mio. Euro), während der Nettogewinn bei 13,2 Mio. Euro (Vorjahr: -6,2 Mio. Euro) lag.

Der Konzern profitierte erneut vom gestiegenen Ölpreis. Und dies dürfte man auch weiterhin tun. In der Phase mit niedrigen Rohölnotierungen haben viele Öl- und Gaskonzerne Investitionsprojekte zurückgestellt. Jetzt werden sie realisiert, was SBO und anderen Branchenvertretern noch eine Weile gute Geschäfte bescheren sollte. Zudem erholt sich nicht mehr nur der nordamerikanische Markt. Auch in anderen Regionen sind Fortschritte zu verzeichnen.

FAZIT. Nach einer starken Erholungsrallye zu Beginn des Jahres 2018 hat die SBO-Aktie zuletzt etwas an Schwung verloren. Dies hat aber auch mit der schlechteren Stimmung an den Börsen insgesamt zu tun. Der österreichische Ölfeldausrüster sowie die gesamte Öl- und Gasindustrie befinden sich auf Erholungskurs was dem ATX-Wert noch einiges an Aufwärtspotenzial bescheren sollte.

Wer von einem baldigen Anstieg der Schoeller-Bleckmann-Aktie ausgeht, kann mithilfe passender Hebelprodukte (WKN: MF3R0X / ISIN: DE000MF3R0X8) sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren. Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, bspw. dieses Faktorzertifikat (WKN: MF37KT / ISIN: DE000MF37KT0).

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Bildquelle: Pressefoto Schoeller-Bleckmann

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