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Liebe Leserinnen,

es gab Zeiten, da war der Mann in vielen Familien Alleinverdiener und vorrangig für die Versorgung und Entscheidungen zuständig. Frauen führten den Haushalt und kümmerten sich um die Kindererziehung. Aber ist das heute noch so? Das Leben bringt Veränderungen mit sich, und zu beobachten ist auch der Wandel hinsichtlich Berufschancen für Frauen, Rollenverteilung, Lebensweise und Lifestyle.

Finanzen gehen jeden etwas an. Geld ist das Zahlungsmittel und wir benötigen es um Leben zu können. Wie also gehen wir mit diesem Thema um, wie leben wir es? Was ist finanzielle Freiheit und welchen Stellenwert hat Geld eigentlich für uns? Wir hören oder lesen von Geldanlage, Altersvorsorge, Chancen bei Börsengeschäften und Trading. Aber um dies ausüben zu können benötigen wir erstmal Geld, denn wenn ich nichts habe kann ich nichts anlegen oder ausgeben, geschweige denn mir Waren kaufen, die über die Grundbedürfnisse hinausgehen. Pläne, die uns voranbringen, wären sinnvoll.

Beschäftigen wir uns doch etwas genauer mit dem Thema Geld, und wie auch Frauen es schaffen können sich aus finanzieller Sicht in eine gute Position zu bringen. An meinen Gedanken und Ideen zum Thema Geld/Geldmanagement möchte ich Sie gerne teilhaben lassen, wobei diese besonders an die unabhängige Single-Lady von heute gerichtet sind oder diejenigen, die es werden wollen.

Fragestellungen je nach Ausgangslage:
● Wie komme ich zu Geld, wenn ich noch keines habe
● Wie vermehre ich Geld, wenn ich schon welches habe
● Wie mache ich das mit dem Sparen und Organisieren

Situationsermittlung

Die einzelnen Bedürfnisse und Ziele hängen wahrscheinlich mit von der Lebenssituation und Lebensphase ab. Befinde ich mich schon in der Lebensmitte oder noch am Anfang als Berufsstarterin oder Studentin? Lebe ich in einer Partnerschaft, Ehe oder führe ich ein Single-Dasein? Bin ich für mich selbst verantwortlich oder habe ich Kinder mitzuversorgen oder sonstige Verpflichtungen? Sind Verbindlichkeiten vorhanden, wieviel kann ich sparen und wofür will ich sparen oder Geld ausgeben?

Geld zurücklegen für sich selbst: wer weiß schon heute, wie die Lebenssituation später sein wird. Mit steigendem Alter und zunehmendem Warenangebot steigen oftmals auch die Ansprüche. Wir geben Geld aus für Waren, Dienstleistungen und vielleicht auch für persönliche Angelegenheiten wie die Erhaltung unsere Schönheit, indem wir einen Doktor oder Verschönerungsrat aufsuchen wollen zur Steigerung unseres Wohlbefinden oder Selbstwertgefühls. Private Gesundheitsvorsorge oder Leistungen, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden, kosten ebenfalls Geld. Haben wir Kinder, wollen wir diese sicherlich gut versorgt haben und deren Ausbildung finanziert wissen. Schöne Reisen und viele andere Bedürfnisse sind mit Kosten verbunden. Der Aufbau eines Notgroschen-Topfes ist unerlässlich, schließlich könnten unvorhergesehene Fälle eintreten.

Ziele klar definieren!

● Wo stehe ich – wo will ich hin
● wieviel Zeit möchte ich einplanen bis zum Erreichen der Zielgrenze, wieviel Geld kann oder will ich sparen, wie kann ich mich finanziell verbessern
● wie komme ich ans Ziel und nehme ich dabei Hilfe/Beratungen durch Dritte in Anspruch
● brauche ich für eventuell eintretende Fälle vielleicht Notfallpläne: Plan A, B und C

Disziplin und Selbstmotivation sollten keine Fremdwörter sein. Wie heißt es so schön: wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Mögliche Vorgehensweise

Geld fliegt nicht vom Himmel. Es dauert in der Regel seine Zeit, bis eine ordentliche Summe auf dem Konto ist. Sparen und den Überblick behalten über die Finanzen ist super, aber wie? Hier habe ich schon etwas dazu geschrieben.

● Eigene private „Buchführung“ betreiben.
● Pläne aufstellen für die Woche, den Monat, das Jahr.
● Bedarf ermitteln, Ausgaben- und Einnahmen aufzeichnen, schriftlich alles festhalten
● Liquidität sicherstellen
● Kosten reduzieren
● Verbindlichkeiten abbauen
● Konto einrichten
● Regelmäßige Analysen über Erfolge und Misserfolge erstellen und schriftlich festhalten

Hier was sparen, dort was zurücklegen. Auf längere Sicht wird es wohl schon so sein: Kleinvieh macht auch Mist.

Nicht jede Woche dürfte einem alles gelingen was man sich vorgenommen hat. Macht nichts. Muss man sich auch selbst unter Druck setzen? Viel wichtiger ist doch immer die persönliche Einstellung und das „dran bleiben“ an einer Sache. Sich an anderen Leuten zu orientieren kann Sinn machen, aber wer kennt schon so genau deren Situation? Es spricht sicher nichts dagegen, eigene Wege zu finden und eigene Erfahrungen zu machen, denn wir denken und handeln alle für uns selbst.

Hier geht es zu Teil 2.

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