Bildquelle: markteinblicke.de

Das sah doch eigentlich ganz ordentlich aus, als der Ströer (WKN: 749399 / ISIN: DE0007493991) zu Monatsbeginn seine Halbjahreszahlen vorlegte. Denn der Medien- und Werbekonzern meldete hohe Zuwachsraten bei Umsatz und Ertrag. Vor allem der Ausbau des Telefon- und Direktvertriebsgeschäft sorgte für ein Umsatzplus von 24 Prozent auf 742 Millionen Euro. Beim operativen Ergebnis (Ebitda) ging es immerhin um zwölf Prozent auf 242 Millionen Euro nach oben, womit die Analysten-Erwartungen eigentlich erfüllt worden waren. Deshalb stieg die Aktie auch zunächst an, gab aber schon im Tagesverlauf wieder nach. Vermutlich lagen die Flüsterschätzungen noch deutlich höher.

Gar nicht geschmeckt hat der Ströer-Aktie aber ein Beitrag der Wirtschaftswoche, wonach Google bei der Außenwerbung in Deutschland einsteigen will und damit zum direkten Ströer-Mitbewerber wird, da Ströer bislang als der Marktführer bei der Werbung auf digitalen Bildschirmen gilt. Und genau hier befindet sich Google, so die Wiwo, auf Partnersuche.

Damit entfernte sich die Aktie immer weiter vom Rekordhoch bei 66 Euro, welches erst zu Jahresbeginn erreicht worden war. Vielmehr fiel das Papier im Zwischentief sogar unter die 50-Euro-Linie zurück. Am gestrigen Mittwoch kam es nun zu einer Gegenreaktion, nachdem ein Analyst von HSBC den Kurrutsch als Übertreibung bezeichnet hatte…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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