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Nachdem sich beim DFB nun alles zum Guten wenden wird und Bastian Schweinsteiger das rote Bayern-Trikot zum letzten Mal erst an- und dann ausgezogen hat, können wir uns ja getrost den Ereignissen auf dem Parkett zuwenden. Ja, Sie haben richtig gelesen, direkter Schwenk an die Märkte, ganz strikte Richtlinie diesmal, keine Politik, keine Kommentare, ist so schon schlimm genug! Also, der Rest, nicht die Märkte. Die präsentierten sich in dieser Woche gewissermaßen uneinheitlich, denn während an der Wall Street ein wahres Kursfeuerwerk abgebrannt und ein Rekordhoch nach dem anderen aufgestellt wurde, übten sich die hiesigen Indizes in einer Art Beobachterrolle. Ja, so lässt sich das wohl am besten beschreiben. Abgesehen von einem satten Kurssprung am Montag kam der deutsche Leitindex im weiteren Verlauf der Woche nämlich nur noch schwer vom Fleck bzw. aus dem Quark. Was irgendwie dasselbe ist, aber witziger klingt. Und den Humor sollte man in der aktuellen Marktphase besser nicht verlieren, wer weiß schon, wann wir da wieder mal etwas zu lachen kriegen! Es droht schließlich der (böseböseböse!) September, der Monat, in dem sich die Lehman-Pleite zum zehnten Mal jährt (wetten, dass Sie das in den kommenden Tagen und Wochen noch zigmal hören oder lesen werden?) und die Börsen aus statistischer Sicht am anfälligsten für jedwede Form von Kursverlusten sind. Für den DAX ging es jedenfalls im Schnitt 2,3% nach unten. Aha. Ja, das ist ja mal…eine Ansage.

Weitblick

Und wie sieht das bei den anderen aus? Beispielsweise beim Nasdaq 100, der mit einer bisherigen 2018er-Performance von knapp 20% ganz vorne liegt und ganz klar zeigt, dass an den Tech-Werten aktuell NIEMAND vorbeikommt? Dieser Nasdaq 100 also verbucht im September ein durchschnittliches Minus von 0,07%. Ja dann – steht uns wohl eine ordentliche Korrektur ins Haus! Und bevor Sie das zuletzt Geschriebene jetzt als Scherz interpretieren: Denken Sie bitte immer wieder an den berühmten Satz „past performance is not necessarily indicative of future results“. Das heißt nämlich nichts anderes, als dass die Karten auch in diesem September wieder neu gemischt werden. Und – das nur so nebenbei – nach den teils deutlichen Überbewertungen mancher Tech-Titel eine Korrektur eigentlich überfällig wäre. Eigentlich, das ist er wieder, der Unsicherheitsfaktor, das Restrisiko, das sich einfach nicht ausschließen lässt, weder an der Börse, noch anderswo. Bevor wir hier aber abdriften, bleiben noch schnell bei den Tech-Werten, den Market Movern des laufenden Jahres. Einige davon werden die hochgeschätzten Kollegen Klein und Hoffmann am kommenden Mittwoch im SG Active Trading-Webinar der Société Générale live analysieren, weshalb ich Sie heute schon zu dieser Veranstaltung einladen möchte. Kommen Sie vorbei, das wird gut. Den Link zur Anmeldung finden Sie hier (https://www.sg-zertifikate.de/de/service/webinar.html?idU=1). Ich würde mich freuen, wenn Sie uns am Mittwoch einschalten!

PrimequantsEin Beitrag von Sebastian Jonkisch von Prime Quants

Prime Quants verfasst und veröffentlicht Finanzpublikationen für institutionelle und private Anleger, die ihre Börsengeschäfte selbst in die Hand nehmen möchten. Das angebotene Spektrum erstreckt sich von kostenfreien Markt- und Einzelwertanalysen über komplexe Research-Studien bis hin zu täglichen Prognosen und realen Trades. Weitere Informationen unter www.prime-quants.de. Dort erhalten Sie auch den kostenlosen Newsletter Market Mover.

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