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Im Januar waren die Jungheinrich-Vorzüge (WKN: 621993 / ISIN: DE0006219934) in der Spitze noch knapp 42 Euro wert, das Papier des Gabelstaplerherstellers notierte damals auf Rekordniveau. Dann setzten allerdings Gewinnmitnahmen ein. Dazu trug auch die Zahlung der Dividende von 0,50 Euro pro Aktie im April nach der Hauptversammlung bei. Zudem lagen die Zahlen des ersten Quartals „nur“ im Rahmen der Erwartungen. Hier hatte der Markt nämlich insgeheim etwas mehr erhofft, nachdem das Unternehmen seine Eigner in den vergangenen Jahren stets mit prozentual zweistelligen Zuwachsraten hatte erfreuen können.

Hinzu kam noch ein kleiner Strategiewechsel hin zu mehr Gewinn [Plusvisionen berichtete: hier klicken] und die Ankündigung, dass Vorstandschef Hans-Georg Frey im Laufe des Jahres 2019 seinen Posten räumen wird. Dies verunsicherte einige Marktteilnehmer ebenso wie die wahrscheinliche Abstieg aus dem MDAX bei der baldigen Index-Neuordnung. So endete die Talfahrt erst im Bereich der 30-Euro-Marke.

Hier sollte der Titel nun einen charttechnischen Boden gefunden haben. Dazu passt auch, dass das zweite Quartal sehr gut lief und das Management die Prognose für das Gesamtjahr leicht erhöhte. Trotzdem verbesserten sich die Vorzüge nur bis auf das aktuelle Niveau um 31 Euro…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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