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Es war heute ein erneuter Tag an der Frankfurter Börse, an dem der Deutsche Aktienindex nicht an die starken Vorgaben aus den USA anknüpfen konnte. Der elektronische Terminhandel zeigte den gesamten Feiertag in New York über steigende US-Börsen, während der DAX sich lediglich seitwärts bewegte.

Jetzt beginnt für den deutschen Aktienmarkt die jahreszeitlich schwächste Phase des Jahres. Wenn sich jetzt die Signale mehren, dass die Rekordjagd an der New Yorker Börse als Zugpferd für Europas Börsen wegfallen könnte, dürfte diese saisonale Konstellation auch in diesem Jahr ihre Gültigkeit behalten.

Denn es belasten auch die politischen Unsicherheiten in Italien und der Türkei die deutschen Unternehmen. Die Regierung in Italien wird nach der Sommerpause das umsetzen müssen, was sie ihren Wählern versprochen hat. Die Neuverschuldung könnte zu einem Streitthema zwischen Rom und Brüssel werden.

Technische Unterstützungen liegen im DAX bei 12.100 und 11.880 Punkten. Insgesamt bleibt der Markt in seiner trendlosen Phase.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto markteinblicke.de

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