Bildquelle: markteinblicke.de

Europa macht sich Sorgen um die Stabilität der Türkei. Die türkische Lira wertet wieder ab und das zieht den Deutschen Aktienindex nach unten. So erlebte der Markt heute einen stabilen Abwärtstrend ohne viel Gegenwehr der Käufer und fiel zwischenzeitlich sogar unter die Marke von 12.200 Punkten.

Potenzielle Käufer haben es sich heute an der Seitenlinie gemütlich gemacht, wo sie auf die weitere Entwicklung in der Türkei und im Handelskonflikt warten.

Auch weil die Wall Street nach dem Feiertag schwach in den Handel gestartet ist. Mit den Sorgen einer weiteren Eskalation im Handelsstreit ist die Stimmung ist zu negativ, um die Kursgewinne der vergangenen Tage zu rechtfertigen. Hier waren einige viel näher mit dem Finger am Abzug, als man das heute Morgen noch erahnen konnte.

Aber im Hin und Her in Sachen Handelsstreit folgt auf eine Abwärtsbewegung oft eine Erleichterungs-Rally. Dieses Muster kennen die Märkte schon zu gut. Gut möglich, dass sich irgendwann in den kommenden Handelsstunden dieses altbekannte Muster wiederholen wird.

 

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto markteinblicke.de

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei