Bildquelle: markteinblicke.de

Der österreichische Leuchtenhersteller Zumtobel (WKN: A0JLPR / ISIN: AT0000837307)  hat nun darüber berichtet, wie der Start in sein Übergangsjahr ausgefallen ist. Die Marktlage hat sich kaum verbessert, dafür wirken die eingeleiteten Sparmaßnahmen bereits.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 (Ende Juli) fiel der Umsatz um 7,6 Prozent auf 293,1 Mio. Euro. Währungsbereinigt lag das Minus bei 5,6 Prozent. Grund für den Rückgang seien das herausfordernde Branchenumfeld, ein intensiver Preiswettbewerb sowie deutlich weniger Umsätze in dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien (-22 Prozent) gewesen.

Als Erfolg konnte die neue Geschäftsführung dagegen schon einmal die deutliche Verbesserung der Kostenbasis in den Bereichen Vertrieb und Verwaltung verbuchen. Die Verschlankung des Managements und die damit einhergehende Kostenreduktion machte sich gleich bezahlt. Am Ziel ist man trotzdem noch lange nicht. Mittelfristig hat sich das Unternehmen eine EBIT-Marge von circa 6 Prozent bis zum Geschäftsjahr 2020/2021 vorgenommen.

Die Analysten bei der Baader Bank sind jedoch der Ansicht, dass eine solch hohe Profitabilität angesichts des schwierigen Marktumfelds möglicherweise nicht erreichbar ist. Allerdings sahen sie auch Positives. Insbesondere die Kostensenkungen. Aus diesem Grund wurde das Rating für die Zumtobel-Aktie von „Sell“ auf „Hold“ geändert, während das Kursziel von 6,00 auf 7,50 Euro nach oben geschraubt wurde.

FAZIT. Die Zumtobel-Aktie hat sich zuletzt deutlich erholt. Inzwischen winkt sogar der Sprung über die 200-Tage-Linie. Offenbar sind Anleger der Überzeugung, dass es das Management mit den neuen Kostensenkungmaßnahmen ernst meint und den österreichischen Leuchtenkonzern wieder auf Kurs bringen wird. Damit sollte Zumtobel ein Turnaround-Kandidat sein.

Wer von einem baldigen Anstieg der Zumtobel-Aktie ausgeht, kann mithilfe passender Hebelprodukte (WKN: MF4RYZ / ISIN: DE000MF4RYZ1) sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren. Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, bspw. dieses Faktorzertifikat (WKN: MF30KM / ISIN: DE000MF30KM0).

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