Das ging schnell. Nachdem die US-Börsen infolge des „Liberation Day“ am 2. April regelrecht abgestürzt waren, steht im Fall des S&P 500 nun seit Anfang 2025 ein kleines Kursplus zu Buche.
Heard in New York
Nach den jüngsten Entspannungen im Handels- und Zollstreit zwischen China und den USA hat sich die Stimmung an den US-Börsen beruhigt. Selbst im S&P 500 winkt inzwischen ein Angriff auf die 6.000er-Marke und ein neues Allzeithoch.
Zumal auch zeitweise gebeutelte Tech-Werte wie NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) ein Comeback feiern. Gestern sorgten vor allem die News, dass man eine große Menge an KI-Chips nach Saudi-Arabien verlaufen möchte für Jubellaune rund um die Aktie des Spezialisten für Grafikprozessoren..
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwochmorgen uneinheitlich. Der japanische Nikkei 225 verlor 0,1 Prozent auf 38.128 Punkte, während die Märkte in China deutlich zulegen konnten. Im Fokus stand unter anderem JD.com. Der E-Commerce-Riese überzeugte zuletzt mit seinem Umsatzwachstum
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Mittwoch wenig bewegt, bleibt aber in der Nähe des Allzeithochs. Auch die Marke von 24.000 Punkten ist nicht weit. Zumal die Analysten bei der Helaba darauf verweisen, dass der Ausblick auch unter technischen Gesichtspunkten freundlich bleibt.
„Der Aufwärtsimpuls ist intakt und ein Test der runden 24.000er Marke scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Für Unterstützung sorgt das vorherige Hoch bei 23.476. Kurse darunter würden Potenzial bis 23.100 und folgend bis 22.860 eröffnen“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Um jetzt wieder einen Gang höher zu schalten und neue Bestmarken anzustreben, müsste der deutsche Leitindex über das frische Intraday-Rekordhoch bei 23.912 steigen und anschließend auch über die 24.000er-Barriere ausbrechen. Danach wäre der Weg vorerst frei von weiteren Widerständen, wobei sich aus dem zuletzt bullish aufgelösten V-Muster zusätzliches Aufwärtspotenzial ableiten ließe. Dabei wäre mittelfristig sogar ein Anstieg bis in den Bereich um 25.000 Punkte möglich.
Das Short-Szenario: Unterhalb der „alten“ Rekordmarken bei 23.476 sollte dagegen auf das Top vom 8. Mai bei 23.409 und das Tageshoch vom 6. Mai bei 23.390 geachtet werden. Fällt der DAX unter dieses Niveau zurück, könnte sich ein Rücksetzer an die runde 23.000er-Marke bzw. an das Februar-Top bei 22.935 entwickeln. Darunter wäre eine weitere Auffangzone am Vorwochentief bei 22.861 zu finden, bevor eine Ausweitung der Verkäufe bis an das April-Top bei 22.607 mit dem Verlaufshoch vom 1. April bei 22.574 einkalkuliert werden müsste.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
|---|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5DZM | 20.832,28 | 8,52 | 27,71 EUR |
| Turbo OS | UJ504R | 21.734,35 | 12,62 | 18,71 EUR |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
| Turbo OS | UL606D | 26.355,31 | 8,50 | 27,74 EUR |
| Turbo OS | UM1XX0 | 25.447,34 | 12,62 | 18,69 EUR |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 14.05.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Hierzulande gilt der Anlegerblick der deutschen April-Inflationsrate. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes lag diese bei 2,1 Prozent, nach 2,2 Prozent im März. Demnach hätten vor allem die Energiepreise die Inflationsrate abgeschwächt.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.









