Bildquelle: Pressefoto Koenig & Bauer

Wer die Aktien von Druckmaschinen-Herstellern im Depot hat, der muss eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen. Bei den Papieren von Koenig & Bauer (WKN: 719350 / ISIN: DE0007193500) ist das derzeit nicht anders. Seit dem Hoch bei knapp 79 Euro – vor allem nach dem fulminanten Jahr 2017 – ist die Aktie inzwischen auf 54 Euro gefallen. Plötzlich waren da „nur noch“ Risiken: kann die Marge gehalten werden, passt das zukünftige Wachstum noch, kommt es zu einem Wirtschaftskrieg … All das wollte die Börse offenbar im Kurs eingepreist, wie es so heißt, sehen.

Es ist ihr gelungen. Das geschätzte Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei bescheidenen elf und die Dividenden-Rendite ist, eine Zahlung von 0,90 Euro vorausgesetzt, mit 1,6 Prozent zumindest ein hübsches Zubrot.

Im Halbjahresbericht war der Auftragsbestand mit 806 (621) Millionen Euro und die Auftragseingänge mit 705 Millionen Euro, nach 602 Millionen Euro, besonders schön anzusehen. König & Bauer sieht sich deshalb bei den eigenen Zielen für das laufende Geschäftsjahr wenigstens auf Kurs, obwohl es Probleme gibt…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Koenig & Bauer

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