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Nach den jüngsten Enttäuschungen konnte sich der DAX am heutigen Donnerstag aus seinem Tief kämpfen.

Das war heute los. Nachdem der chinesisch-amerikanischen Handelsstreit das Börsengeschehen auch am deutschen Aktienmarkt lange Zeit in negativer Weise beherrscht hatte, gibt es nun die Hoffnung auf eine Annäherung. Für Entspannung sorgte heute auch die Entscheidung der türkischen Zentralbank, den Leitzins gleich um 6,25 Prozentpunkte auf 24 Prozent anzuheben und somit gegen die hohe Inflation und die schwache türkische Lira vorzugehen. Zudem ist es ein Signal, dass die Notenbank unabhängig ist.

Deutlich weniger Aufsehen erregte dagegen die heutige EZB-Sitzung. Es kam wenig überraschendes heraus. Die monatlichen Anleihenkäufe werden auf 15 Mrd. Euro halbiert und laufen zum Jahresende aus. Gleichzeitig sollen die Zinsen bis „mindestens über den Sommer 2019“ auf dem aktuellen Niveau bleiben. Geschäftsbanken können sich Geld zu einem Zins von null beschaffen und müssen Strafzinsen von 0,4 Prozent zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken möchten.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX erwischte Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) einen besonders guten Tag. Die Aktie des Münchner Halbleiterkonzerns legte in der Spitze knapp 4 Prozent an Wert zu. Infineon profitierte dabei unter anderem von einem starken Auftakt der großen US-Technologiewerte in den heutigen Donnerstaghandel.

Abgeschlagen am Indexende landete dagegen der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905). Die Merck-Aktie verlor zeitweise rund 2 Prozent an Wert. In den vergangenen Tagen konnte das Papier dank positiver Studiendaten einen Sprung hinlegen, heute folgte jedoch die Gegenreaktion.

Das steht morgen an. Zum Ende dieser Handelswoche werden hierzulande keine marktbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht. Im Gegensatz dazu erreichen uns am morgigen Freitagnachmittag reichlich Meldungen aus den USA. Neben den August-Einzelhandelsumsätzen dürften Marktteilnehmer unter anderem auf das Konsumklima der Uni Michigan blicken. Zudem werden die Daten zur Industrieproduktion für den Monat August veröffentlicht.

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