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Liebe Leserinnen,

befassen wir uns heute mit der Frage, wie Geld angespart werden kann. Ein sicherlich interessantes Thema, ganz besonders für Menschen, bei denen noch keine nennenswerte positive Summe auf dem Konto steht und die sogenannte finanzielle Freiheit dagegen Lichtmeilen entfernt zu sein scheint. (Selbst ist die Frau: Auch in Sachen Finanzen?! Teil 1 finden Sie hier)
Nur paar Kröten auf dem Konto? Die Ursachen dafür sind wahrscheinlich einfach zu erklären oder auch kompliziert; der finanzielle Ist-Zustand ist wie er ist. Aber muss das auch so bleiben? Kann man von sagen wir Null ein wenigstens überschaubares Vermögen aufbauen und wie verbessert man allgemein seine persönliche finanzielle Lage? Was gespart werden kann dürfte von verschiedenen Faktoren abhängen wie zum Beispiel persönliche Lebenssituation, Alter, Beruf, Berufsstand, Region.

Eine junge Frau steht am Beginn Ihres Arbeitslebens oder Weg in die Eigenständigkeit. Das Wohnen im Elternhaus dürfte kostengünstiger sein als der Unterhalt einer eigenen Wohnung zur Miete. Dennoch wird es in vielen Fällen so sein, dass die Eltern eine Beteiligung an den Lebensunterhaltskosten der Familie wünschen sobald eigenes Geld verdient wird. Im Zuge des Auszuges in eine eigene Wohnung wird das Leben in der Regel teurer. Es fallen dabei dann nicht nur regelmäßige Ausgaben an wie Miete und Nebenkosten, sondern auch Kosten für die Anschaffung von Möbeln und Hausrat. Noch ein Auto dazu und vielleicht elektronische Artikel wie Computer und Smartphone, das alles kostet Geld. Wie wird das finanziert? Hier sind wir schon beim Thema Sparen, also Geld zurücklegen, um sich etwas leisten zu können. Hat man Geld auf dem Konto, kann man Geld ausgeben. Natürlich gibt es auch noch andere Varianten: man hat einen Sponsor oder Schenker an der Hand, kann gebrauchte Sachen zu günstigen Preisen erwerben, bei Kreditwürdigkeit auf Kreditbasis kaufen oder sich einen Dispokredit einräumen lassen und quasi meinen „Nachzusparen“. Glücklich kann sich schätzen, wer von der eigenen Familie mit einem „Starter-Set“ ausgestattet wurde, sei es in Form von Geld, Sachwerten oder nützlichen Gegenständen.

Eine Frau im mittleren oder reifen Alter hat ihre Lebensgeschichte. Vielleicht hatte sie bisher nicht die Möglichkeit zum ausgiebig Sparen. Vielleicht hat sie ihr Vermögen ganz oder teilweise verloren. Vielleicht haben Fehlentscheidungen, Fehlentwicklungen oder einfach Ausgaben dazu geführt, dass sich erhebliche Reserven in Luft aufgelöst haben.

Wie kommt man denn nun eigentlich zu mehr Geld?
Eine gute Frage. Man kann Lotterie spielen, einen wohlhabenden Mann heiraten oder vielleicht darauf spekulieren eines Tages ein ansehnliches Erbe antreten zu können. Nach vernünftigem Nachdenken dürfte man allerdings doch wahrscheinlich zu der nüchternen Schlussfolgerung kommen: mehr Sparen– mehr Arbeiten – oder eine Kombination aus beidem.

Was ist mit der Sparquote?
Der zum Sparen frei verfügbare Betrag ist von Mensch zu Mensch verschieden. Übersteigen die Einnahmen die Summer der Kosten bzw. Verbindlichkeiten, bleibt eine Summe übrig, die gespart werden kann. Dies ist der optimale Fall. Allerdings sind nicht alle Menschen in einer Beschäftigung oder verdienen gar ein attraktives Gehalt.

Bei Ausgangslage „Null“ auf dem Konto dürfte es Sinn machen, vorrangig erstmal Rücklagen zu bilden und Verbindlichkeiten wie etwaig vorhandene Dispositions- oder Konsumentenkredite abzubezahlen. Wer möchte gerne Schulden haben? Für den mittel- bis langfristigen Vermögensaufbau gibt es diverse Anlageformen und man kann eine Strategie entwerfen. Im kurzfristigen Bereich, mit Ziel Liquidität oder Zahlungsfähigkeit sicherzustellen, dürfte ein Tagesgeldkonto eine sehr gute Lösung sein, denn bei diesem Produkt kann schnell auf dort geparktes Geld zugegriffen werden. Keine Zinsen? So ist das nun einmal derzeit. Aber wieviel Unterschied macht das überhaupt aus? Nehmen wir an, eine Summe von 10.000 Euro befindet sich auf dem Tagesgeldkonto. Bei 0,01 Prozent Zinsen p.a. wäre der Zinsertrag im Jahr (360 Tage) 1 Euro. Bei 3 Prozent Zinsen p.a. wären es 300 Euro. Ist das eine riesengroße Summe? Dennoch: haben oder nicht haben. Nehmen wir weiter an, die monatliche Sparsumme beträgt 300 Euro. In einem Jahr wären das dann schon 3.600 Euro auf dem Konto und in 3 Jahren immerhin 10.800 Euro.

Mehr arbeiten und/oder mehr Geld verdienen
um beispielsweise mehr sparen zu können. In diesem Zusammenhang lassen sich einige Punkte unter die Lupe nehmen, wie beispielsweise die Frage nach beruflichen Perspektiven, Aufstiegsmöglichkeiten und Gehaltserhöhungen. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg dürfte das Thema Bildung sein. Investition in die eigene Bildung sollte niemals ein Fehler sein und hoffentlich auch die persönlichen Chancen am Arbeitsmarkt steigern. Abzuklären wäre, ob der Arbeitgeber sich an einer Fortbildungsmaßnahme beteiligen würde oder man anderenfalls aus eigener Tasche finanzieren kann. Im Fall eingetretener oder drohender Arbeitslosigkeit, oder wenn man womöglich noch gar keiner Berufsausbildung hat, kann man an die Arbeitsagentur herantreten wegen Ausbildung oder Weiterbildungsmaßnahmen. Stichwort: Bildungsgutschein. Neben Präsenzunterricht gibt es auch Anbieter im Bereich Fernlehrgang oder Fernstudium.

Noch Kapazitäten frei? Wie wäre es mit einem Minijob? Informationen und Auskünfte gibt es zum Beispiel bei der Minijobzentrale. Ein Blick in den bestehenden Arbeitsvertrag könnte nicht schaden um zu sehen, ob und was schriftlich hinsichtlich weiterer Beschäftigungsverhältnisse mit dem Arbeitgeber vereinbart wurde.
Bei der Wahl des Berufes oder Arbeitgebers kann man sich auch mit Themen wie betriebliche Vergünstigungen, vermögenswirksame Leistungen und Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge beschäftigen.

Welche Bedeutung haben Sparen und richtig Wirtschaften?
Der heutige Tipp lautet: Selbst kochen! Oft auswärts essen gehen oder mal eben schnell was holen am Imbiss: das ist verlockend, einfach und bequem – aber geht auch ins Geld. Lohnt sich das Kochen für Singles? Bereitet man Speisen zu, müssen Reste nicht unbedingt weggeworfen werden. Je nachdem was gekocht wird: Essen kann an Folgetagen aufgewärmt werden, viele Gerichte können eingefroren und bei Bedarf wieder zubereitet werden. Selbstgemachtes ist außerdem schick, oder nicht?

Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung oder Handelsaufforderung dar, sondern es werden nur Anregungen zum Thema Geld und Sparen bereitgestellt für interessierte Leser und Leserinnen. Jeder denkt und handelt für sich selbst.

Teil 3 folgt…

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