Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Auch wenn die Gefahr eines Handelskrieges wie ein Damoklesschwert über der Börse baumelt, hatten Investoren monatelang Zeit, sich vorzubereiten. Jeder dürfte eine baldige Beilegung der Streitigkeiten als sehr große Überraschung ansehen, während eine Fortsetzung des Zustands der vergangenen Monate als der anerkannte Status Quo und damit das wahrscheinlichere Szenario gilt.

Es ist also damit zu rechnen, dass der Markt auch weiter vorübergehende Episoden hoher Volatilität erleben wird, auf die immer wieder Erholungs-Rallys folgen. Fakt ist aber auch, dass es keinem Aktienmarkt weltweit in diesem Szenario zu gelingen scheint, einen kräftigen Trend auszubilden. Seit Jahresbeginn bewegt sich selbst der stärkste im Bunde, die Wall Street, lediglich seitwärts.

Der Deutsche Aktienindex zumindest hat sich heute für die Fortsetzung der Erholung entscheiden. Bei 12.307 Punkten liegt nun die mögliche Zielzone für die kommenden Handelstage.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei