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Der DAX ist und bleibt ein Getriebener. Der Handelsstreit und die immer neuen Sticheleien aus Washington und Peking beherrschen den deutschen Aktienmarkt.

Das war heute los. Nachdem der DAX gestern bereits unter dem Eindruck des Handelsstreits wenig vom Fleck kam, setzte sich diese Einflussnahme heute fort. Gestartet im roten Bereich, drehte der DAX sehr schnell auf in Richtung 12.200 Punkte. US-Präsident Trump hatte mit seinen Aussagen zum Handelsstreit für diese positive Entwicklung gesorgt. Am Nachmittag konterten dann die Chinesen mit Aussagen zu neuen Zöllen im Wert von 60 Mrd. US-Dollar, woraufhin der DAX zeitweise sogar ins Minus drehte. Der Handelsstreit dominierte damit einmal mehr einen ansonsten nachrichtenarmen Handelstag.

Das waren die Tops & Flops. Tagesgewinner im DAX waren die Aktien von thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) und Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039). In beiden Fällen profitierten die Papiere von positiven Analystenkommentaren. Während die Aktie von thyssenkrupp zeitweise fast 2 Prozent zulegen konnte, ging es für VW-Papiere zwischenzeitlich um 4 Prozent nach oben.

Deutlich schwächer präsentierten sich heute u.a. die Aktie von SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600). Kursverluste von zeitweise mehr als 1 Prozent resultierten aus den enttäuschenden Quartalszahlen des US-Wettbewerbers Oracle (WKN: 871460 / ISIN: US68389X105). Trotz deutlicher Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn hatten Anleger enttäuscht auf die Zahlen des amerikanischen Konzerns reagiert.

Verlierer des Tages war mit Abstand die Aktie von Zalando (WKN: ZAL111 / ISIN: DE000ZAL1111), die zeitweise 20 Prozent an Wert einbüßte. Der Online-Händler hatte mit Blick auf den langen und heißen Sommer eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Zalando nunmehr ein Umsatzwachstum am unteren Ende der angestrebten Spanne von 20 bis 25 Prozent (zuvor: in der unteren Hälfte dieser Spanne) und ein bereinigtes EBIT von 150 bis 190 Mio. Euro (zuvor: am unteren Ende eines Zielkorridors von 220 bis 270 Mio. Euro).

Das steht morgen an. Zur Wochenmitte richtet sich zunächst der Blick zum EU-Gipfel nach Salzburg. Neben europäischen Themen wie dem Brexit dürfte dort auch der Handelsstreit Thema sein. Wirtschaftsdaten werden am Vormittag in Form der Leistungsbilanz der Eurozone (Juli) veröffentlicht. Aus den USA folgen im Handelsverlauf die August-Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen. Zudem wird aus den USA die Leistungsbilanz für das zweite Quartal veröffentlicht.

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