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Investmentfonds sammelten von Anfang Januar bis Ende Juli 2018 netto 56,3 Mrd. Euro ein. So der Branchenverband BVI. Offene Spezialfonds steuerten 43,8 Mrd. Euro bei, offene Publikumsfonds 12,2 Mrd. Euro und geschlossene Fonds 0,3 Mrd. Euro. Allein im Juli erzielten Fonds Zuflüsse von rund 6 Mrd. Euro. Aus freien Mandaten zogen Anleger seit Jahresbeginn 11,4 Mrd. Euro ab. Die Branche verwaltet ein Gesamtvermögen von 3,1 Billionen Euro.

Kommen wir zu den guten Nachrichten. Schaut man auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres, konnten offene Publikumsfonds zu diesem Zeitpunkt bereits 43 Mrd. Euro einsammeln. Schaut man sich dazu noch das Gesamtvermögen der Branche per Ende Juli 2017 an (2,9 Billionen Euro) fällt das Urteil ebenfalls ernüchternd aus. Anleger widmen sich also offenbar weniger Fonds zu.

Interessant (und erschreckend zugleich) ist jedoch die Aufteilung der aktuellen Zuflüsse in offenen Publikumsfonds. Mischfonds führen mit 14,9 Mrd. Euro die Absatzliste an. Davon entfallen 10,2 Mrd. Euro auf Produkte, die zu gleichen Teilen weltweit in Aktien und Anleihen investieren. Immobilienfonds flossen 3,1 Mrd. Euro zu. Aktienfonds erzielten lediglich Zuflüsse von 1,7 Mrd. Euro. Rentenfonds verzeichneten wiederum Abflüsse von netto 3,6 Mrd. Euro. Hierzu haben insbesondere Produkte mit Schwerpunkt auf Unternehmensanleihen und Euro-Kurzläufer mit insgesamt 3 Mrd. Euro beigetragen. Im vergangenen Jahr hatten Aktienfonds die Absatzliste noch angeführt.

FAZIT. Verstehen muss man diese Entwicklung nicht. Aktien und damit auch Aktienfonds sind die einzige Möglichkeit in diesen Zeiten noch nachhaltigen Vermögensaufbau zu betreiben. Denn: Nur so kann man direkt von den Erträgen der Unternehmen profitieren und ist nicht von Zinsen abhängig. Aktien sind als Sachwerte kleine Unternehmensbeteiligungen. Dass sich das rentiert, zeigen einmal mehr aktuelle Untersuchungen. Man muss nur Geduld mitbringen! Mischfonds oder andere Konstrukte sind meist eher etwas für den Fondsgesellschaften, denn für die Anleger – den Gebühren sei Dank.

TIPP. Wer nicht weiß, wie das Anlegen an der Börse geht – es ist erlernbar: Für den Anfang tut es gute Börsenliteratur. Wir haben einige interessante Bücher zusammengestellt, die nicht nur die Grundlagen vermitteln, sondern auch für Fortgeschrittene noch neue Erkenntnisse bieten. Anschließend sollte man sich an ein Depot wagen. Dank eines Depot-Vergleichs lassen sich rasch die jeweils günstigsten Angebote herausfiltern und schon kann es losgehen.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage und beim alltäglichen Lebensgenuss

Ihre marktEINBLICKE-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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