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Das Abfeuern gegenseitiger Drohungen zwischen China und den USA reißt nicht ab. China sagte am Samstag weitere Gespräche mit den USA ab. Man könne keine Gespräche führen, solange neue Zölle drohen. Das dürfte die Stimmung zum Wochenbeginn etwas trüben.

Italiens Finanzminister schlägt für den Haushalt 2019 eine Neuverschuldung innerhalb der Maastricht-Kriterien vor. Von einer neuen Euro-Krise und einem Streit mit Brüssel kann nicht die Rede sein. Das sehen auch die Börsen so. Die Zinsen italienischer Staatsanleihen fallen seit gut zwei Wochen kräftig. Der Markt sieht derzeit kein Italien-Problem.

In dieser Woche steht die Sitzung der US-Notenbank im Fokus, vor allem auch deshalb, weil sich Anleger von der Pressekonferenz Hinweise auf den Zinskurs für den Rest des Jahres und dann 2019 versprechen. Eine Zinsanhebung am Mittwoch gilt als sicher. Nur wie viele es in den kommenden zwölf Monaten sein werden, darüber herrscht große Uneinigkeit.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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