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Am heutigen Donnerstag erlebte der DAX ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem schwachen Auftakt konnte das wichtigste deutsche Börsenbarometer in die Gewinnzone drehen, nur um im späten Handel von einer zum Handelsauftakt schwachen Wall Street wieder ins Minus gezogen zu werden.

Das war heute los. Als frühe Belastungsfaktoren entpuppten sich China und Italien. Im weiteren Handelsverlauf entspannte sich jedoch die Situation, unter anderem, weil die italienische Regierung in den kommenden Jahren ihre Neuverschuldung nach einem Anstieg in 2019 offenbar wieder nach unten fahren möchte. Als Stimmungskiller diente dagegen die Entwicklung rund um die US-Staatsanleihen. Die Sorgen vor steigenden Zinsen brachten die Kurse an der Wall Street unter Druck. Zuvor kletterten die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen auf ein Niveau, das sie zuletzt im Jahr 2011 erreicht hatten.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX gehörten vor allem Finanzwerte zu den Tagesgewinnern. Unter ihnen war auch die Aktie des Rückversicherers Münchener Rück (WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026). Diese konnte zeitweise ein Kursplus von mehr als 2 Prozent hinlegen. Den Banken und Versicherern kam heute vor allem die Aussicht auf steigende Zinsen zugute. Nach der US-Notenbank Fed könnte im kommenden Jahr endlich auch die EZB eine Leitzinswende einleiten.

Mit einem Kursminus von rund 5 Prozent lief es am Indexende dagegen für die Continental-Aktie (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) deutlich schlechter. Der Reifenhersteller und Automobilzulieferer hatte mit einem wenig optimistischen Analystenkommentar zu kämpfen. Dabei geriet die Continental-Aktie bereits in den vergangenen Tagen im Zuge der Turbulenzen rund um die Aktien der großen deutschen Automobilhersteller unter Druck.

Das steht morgen an. Es ist wieder so weit. Mit der Bekanntgabe der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat September steht am morgigen Freitag das Wochenhighlight in Sachen Konjunkturdaten an. Darüber hinaus werden in den USA die neuesten Daten zu den Konsumentenkrediten veröffentlicht. Bereits am morgigen Freitagvormittag stehen hierzulande die Auftragseingänge der Industrie (August) im Fokus, genauso wie die deutschen Erzeugerpreise für den gleichen Monat.

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