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Herzblut trifft Hightech, so der Claim des Rhön Klinikums (WKN: 704230 / ISIN: DE0007042301). Die Aktie des Unternehmens hat (bislang) ein hartes Jahr hinter sich: Nach dem Hoch von gut 32 Euro Anfang Februar ging es fast nur noch bergab. Belastend war für das Rhön Klinikum insbesondere ein geändertes Abrechnungsverfahren (wie etwa eine geringere Vergütung für sachkostenintensive Leistungen, insbesondere im Bereich der Herzmedizin, oder der Fixkostendegressionsabschlag für Mehrleistungen). Hinzu kamen noch veränderte Tarifbestimmungen für das Pflegepersonal [es sei ihnen sehr gegönnt!]. All das könnte auf den Gewinn beziehungsweise die Profitabilität drücken. Droht der Herzstillstand?

Schon jetzt ist die Aktie des Rhön Klinikums stattlich bewertet: Auf der Basis des letztjährigen Gewinn je Aktie von 0,53 Euro errechnet sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von aktuell 42. Selbst wenn das Unternehmen in diesem Jahr auf einen Gewinn je Aktie von 0,65 Euro kommen sollte, dann läge das KGV noch immer bei 35, was auch kein Schnäppchen wäre, vor allem mit Blick auf die künftige Marge

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

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