Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Kleiner Achtungserfolg für den Deutschen Aktienindex gestern: Während die Wall Street Schwäche zeigte, hielt sich die Frankfurter Börse, wenn auch nur leicht, aber immerhin im Plus. Man könnte daraus schließen, dass einige Investoren die hohen Bewertungen in New York zum Anlass nehmen, sich nach anderen, günstigeren Aktien umzuschauen und dabei deutsche Titel entdecken.

Wenn der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, heute Abend zur Pressekonferenz lädt, muss er die Inflation nicht herbeireden, wie es sein Amtskollege in der Europäischen Zentralbank vor ein paar Tagen getan hat. Die Fed hat ihr Inflationsziel nämlich schon erreicht. Auch am Arbeitsmarkt läuft es stark. Daher wird es weitere Anhebungen der Zinsen in den USA geben. Als sicher gilt die heutige Erhöhung. Wie viele es noch werden, ist dagegen offen und damit die Frage des Abends.

Der Ölpreis für die Sorte Brent ist bei 82 Dollar an einem Widerstand angelangt. Jetzt achtet alle Welt darauf, ob der Druck des US-Präsidenten zu einer wachsenden Ölfördermenge der OPEC führen wird. Am Widerstand von 82 Dollar geht es jetzt technisch um Hopp oder Topp – darüber wäre Platz bis 95 Dollar.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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