Cybersecurity: Es führt kein Weg daran vorbei

Die NATO-Staaten wollen ihre Verteidigungsausgaben massiv erhöhen. Ein immer größerer Teil davon fließt in die Abwehr von Cyber-Attacken.

(Bildquelle: pixabay / B_A)

Die NATO-Staaten wollen ihre Verteidigungsausgaben massiv erhöhen. Auch anderswo wird kräftig in die Bereiche Rüstung und Verteidigung investiert. Ein immer größerer Teil davon fließt in die Abwehr von Cyber-Attacken. Dabei müssen sowohl Privatbürger als auch Regierungseinrichtungen von einzelnen Hackern, aber auch kriminellen Gruppen sowie feindlich gesinnten Regierungen geschützt werden.

CrowStrike meldet sich zurück

Zum Ende der Berichtssaison zum ersten Quartal 2025 hatten einige Unternehmen aus dem Bereich Cybersecurity ihre Ergebnisse veröffentlicht. Es wurde deutlich, dass Unternehmenskunden trotz der schwierigen Marktbedingungen Geld in den Bereich Informationssicherheit stecken müssen. Zumal Trends im Zuge der Digitalisierung wie die Künstliche Intelligenz den Bedarf rund um Cybersecurity-Anwendungen erhöhen.

Eine besonders beeindruckende Performance konnte zuletzt CrowdStrike (WKN: A2PK2R / ISIN: US22788C1053) hinlegen. Im Juli 2024 war das Unternehmen mit einem fehlerhaften Software-Update sowie dadurch verursachten weltweiten IT-Ausfällen negativ aufgefallen. Inzwischen steht ein steiles Comeback zu Buche. Allein seit Anfang 2025 hat die CrowdStrike-Aktie knapp 40 Prozent an Wert zugelegt.

„SEHR teuer“

Die jüngsten Quartalsergebnisse fielen überzeugend aus, während die EPS-Jahresprognose angehoben wurde. Analysten honorieren die starken fundamentalen Aussichten, während einige zumindest im Hinblick auf die Bewertung der Aktie Bauchschmerzen bekommen. Bernstein-Analyst Peter Weed bezeichnet CrowdStrike als eine in seiner Cybersicherheit-Abdeckung „eine zu Recht beliebte Aktie“, jedoch sei diese auf dem aktuellen Niveau auch „SEHR teuer“.

Joseph Gallo, Analyst bei Jefferies, sieht selbst auf dem aktuellen Niveau Potenzial. Er hat Vertrauen in die Marktposition von CrowdStrike und in die Fähigkeit, den jährlichen wiederkehrenden Umsatz in der zweiten Jahreshälfte zu beschleunigen. CrowdStrike ist bei weitem nicht der einzige Player im Bereich Cybersecurity.

Oppenheimer-Analyst Ittai Kidron traut dabei unter anderem Zscaler (WKN: A2JF28 / ISIN: US98980G1022) einiges zu. Daher wurde das Kursziel von 290 auf 345 US-Dollar angehoben, während die Aktie weiterhin mit „Outperform“ eingestuft wird. Der Analyst sieht Zscaler als führenden Zero-Trust-Anbieter. Die Branchengröße Palo Alto Networks besticht wiederum durch seine Plattformstrategie und ein Angebot sämtlicher relevanter Produkte und Dienstleistungen im Cybersecurity-Beriech aus einer Hand.

Viele Branchenvertreter rechnen sich einiges an Wachstumspotenzial im Internetsicherheitsbereich aus. Aus diesem Grund dürfte ein Blick auf das Indexzertifikat auf den Cybersecurity Index (WKN: DA0AB8 / ISIN: DE000DA0AB89) interessant und lohnenswert sein.

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