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Zwischenzeitlich sah es am heutigen Donnerstag im DAX nicht so rosig aus. Dank positiver Unternehmensnachrichten und eines starken Handelsauftakts an der Wall Street konnte das wichtigste deutsche Börsenbarometer aber in die Gewinnzone drehen.

Das war heute los. Am Vormittag rutschte der DAX für einen Moment um 0,9 Prozent in die Tiefe, konnte aber in der Folge ein starkes Comeback feiern. Anfangs zeigten sich Investoren am deutschen Aktienmarkt noch verunsichert. Es wird befürchtet, dass die italienische Regierung die Verschuldung kräftig nach oben fahren wird, um teure Wahlversprechen einzulösen. Außerdem sehen führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute in einer Gemeinschaftsdiagnose ein etwas schwächeres Wirtschaftswachstum als zuletzt.

Natürlich spielte auch die gestern Abend vonseiten der Fed vorgenommene Leitzinserhöhung eine wichtige Rolle. Darüber hinaus sieht die Fed weiterhin eine starke Entwicklung der US-Wirtschaft, was weitere Leitzinserhöhungen wahrscheinlich macht. Dies sorgte zusammen mit den enttäuschenden Konjunkturdaten aus Deutschland für eine deutliche Euro-Schwäche. Dem DAX schadete dies jedoch nicht.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX spielte die thyssenkrupp-Aktie (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) heute in einer eigenen Liga. Das Papier schoss am Nachmittag zeitweise um knapp 16 Prozent in die Höhe und beflügelte somit die Stimmung insgesamt. Grund für den Höhenflug war ein „Bloomberg“-Bericht, wonach der Konzern eine Aufspaltung durchspielen würde. Demnach könnten die Nicht-Stahlaktivitäten abgetrennt werden. Schon seit geraumer Zeit fordern einige Marktteilnehmer eine solche Aufspaltung. Nun könnte es endlich so weit sein.

Einen deutlich schlechteren Tag erlebte dagegen die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125). Der Kurs büßte heute in der Spitze etwas mehr als 4 Prozent an Wert ein. Für den heutigen Kursverlust war ein negativer Analystenkommentar verantwortlich. Bereits in den vergangenen Tagen lief es für die Kranich-Airline angesichts steigender Rohölpreise alles andere als rund.

Im Fokus stand auch die adidas-Aktie (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0). Deutschland hat den Zuschlag erhalten und wird die UEFA Fußball-Europameisterschaft 2024 ausrichten. Entsprechend große Freude herrschte beim Deutschen Fußball-Bund und natürlich bei adidas als Ausrüster der Fußball-Nationalmannschaft. Der Aktienkurs der Herzogenauracher kletterte heute in der Spitze um rund 1 Prozent nach oben.

Das steht morgen an. Am morgigen Freitag dürften hierzulande vor allem Inflationsdaten für die Eurozone im Fokus stehen. Möglicherweise liefern sie Anlegern neue Aufschlüsse darüber, wann die EZB ihrerseits die Zinswende einleiten möchte. Darüber hinaus werden die deutschen Arbeitslosenzahlen für den Monat September veröffentlicht. Am Nachmittag erreichen uns aus den USA die neuesten Daten zu den persönlichen Einnahmen und privaten Konsumausgaben, genauso wie das Konsumklima der Uni Michigan (September).

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