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Es war die Woche der Federal Reserve. Am Mittwoch hat die US-Notenbank die achte Zinserhöhung durchgeführt. Der US-Leitzins wurde um 25 Basispunkte auf 2,25 Prozent erhöht. Nun plant die Fed weiterhin für 2018 noch eine, 2019 drei, 2020 eine Zinserhöhung, bevor 2021 dann der Zinserhöhungszyklus zum Stillstand kommen soll. Warten wir es ab – der Ölpreis könnte der Fed einen Strich durch die Rechnung machen.

Auf der anderen Seite bleibt es in der Eurozone wohl erstmal beim alten. Zwar hat Mario Draghi vorsichtig ein Ende der Nullzinsphase anklingen lassen. Aber ob die EZB diesen Schritt mit Blick auf Italien tatsächlich durchführt, bleibt abzuwarten. Die Regierung in Rom macht es mit ihren Staatsschuldenplänen Mario Draghi durchaus schwer.

Spannend war es indes bei den Unternehmen. Neben den Autowerten BMW und Daimler sorgte auch thyssenkrupp für eine Überraschung. Wie nachhaltig das alles ist, muss sich aber noch zeigen.

Deutschland

Es ist mittlerweile eine schöne Tradition geworden, dass BMW im Autosegment eine Marge von 8 bis 10 Prozent anpeilt. Es muss schon etwas sehr ungewöhnliches passieren, dass der Münchner Autobauer von diesem Zielkorridor abweicht. Nun ist es so weit. Mehr dazu hier.

Wer gedacht hatte, dass es in der Automobilbranche nach dem Dieselskandal, der Elektrorevolution oder des Handelsstreits nicht mehr turbulenter zugehen könnte, sieht sich getäuscht. Zunächst gibt BMW sein Margenziel auf, und nun hört auch noch Dieter Zetsche an der Spitze von Daimler auf. Mehr dazu hier.

Bei Volkswagen wird es weiterhin nicht langweilig. Während die Wolfsburger versuchen, die Elektroautorevolution mitzugestalten, müssen sie sich gleichzeitig mit der Weltpolitik und den Sünden der Vergangenheit beschäftigen. Mehr dazu hier.

Der warme und trockene Sommer 2018 hat vielen Unternehmen aus verschiedenen Gründen geschadet, darunter dem Online-Modehändler Zalando, aber auch dem Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S. Jetzt konnte K+S mit guten Nachrichten aufwarten. Ist dies der erhoffte Befreiungsschlag?

Zu Beginn der Woche konnte Nordex mit einem neuen Großauftrag aufwarten. Dies half der Nordex-Aktie jedoch nur für einen kurzen Moment auf die Sprünge. Stattdessen bewegt sich das TecDAX– und SDAX-Papier seit geraumer Zeit seitwärts. So schnell dürfte sich dies nicht ändern. Mehr dazu hier.

International

Als Elon Musk über Twitter verkündete, darüber nachzudenken, Tesla zu einem Preis von 420 US-Dollar je Aktie von der Börse zu nehmen und die Finanzierung dafür gesichert zu haben, staunten Börsianer nicht schlecht. Jetzt wird diese Posse sowohl für den charismatischen Konzernchef und Gründer des kalifornischen Elektrowagenbauers als auch für das Unternehmen selbst zu einem Problem. Es könnte aber auch eine Chance sein.

Die größten Rohstoffkonzerne der Welt haben in den letzten zwei Jahren von der Rallye der Rohstoffpreise profitiert. Sie haben jedoch ein Problem: ihre Abhängigkeit an der Zyklizität der Rohstoffpreise ist nicht nur ein Segen. Sind Glencore, Royal Dutch Shell, Total auch auf neue stürmische Zeiten am Weltmarkt vorbereitet?

Der kanadische Goldminenbetreiber Barrick Gold agierte zuletzt in Afrika alles andere als glücklich. Im Fokus stand ein Streit mit der Regierung Tansanias. Doch nun setzt das Unternehmen voll auf den afrikanischen Kontinent. Der richtige Schritt?

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Unternehmensdaten stehen in der kommenden Woche keine nennenswerten Berichte an.

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Einen tagesaktuellen Überblick über die wichtigsten Konjunkturdaten finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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