Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Die Indizes an der Wall Street deuten nach der Einigung im Handelsstreit zwischen den USA, Kanada und Mexiko auf eine starke Eröffnung heute Nachmittag hin. Es ist ein Kompromiss in letzter Sekunde, bevor durch die Zwischenwahlen die Demokraten das Repräsentantenhaus gewinnen und Trump seiner Möglichkeit berauben könnten, „durchzuregieren“.

Ab jetzt müssen quasi alle Abkommen im Handelskonflikt wohlwissentlich des Umstands ausgestaltet werden, dass ab kommendem Jahr die Demokraten im Senat Mitbestimmungsrechte haben könnten. Das macht es umso heikler, dass China erneut Gespräche mit den USA abgesagt hat.

Der US-Dollar steht gegenüber dem Yuan an einer kritischen Widerstandsmarke bei 6,88 CNH. Ein Durchbruch darüber könnte vom Markt als Eskslation im Handelsstreit verstanden werden. Also just zu dem Moment, wo ein Problem aus dem Weg geräumt wurde, tut sich das nächste auf.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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