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Modeaktien haben es derzeit nicht leicht. Bestes Beispiel ist sicherlich Gerry Weber. Hier nehmen die Zweifel zu, dass der Turnaround noch gelingt, ehe das Geld gänzlich ausgeht, wie wir schon vor rund drei Wochen feststellten [hier klicken]. Etwas besser sieht es bei Hugo Boss (WKN: A1PHFF / ISIN: DE000A1PHFF7) aus. Dort scheint die Umstrukturierung erfolgreich abgeschlossen zu sein. Noch hat sich dies für die Anleger aber nicht in steigenden Aktienkursen ausgezahlt, denn die Hugo Boss-Aktie verliert auf Sicht von drei Jahren rund ein Drittel an Wert.

Und auch die kürzere Performance ist schwach. So büßte der Titel in den vergangenen drei Monaten knapp 14 Prozent an Wert ein, obwohl zum Wochenbeginn ein deutliches Plus steht und das Papier sich bis in den Bereich von 68,80 Euro erholte. Grund für den starken Wochenauftakt ist eine neue Studie der Analysten der UBS. Vor dem Kapitalmarkttag, den das Unternehmen am 15. November in London abhält, sei das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktien verbessert. Überzeugen kann vor allem das Online-Geschäft und die Entwicklung in China, wo die Marke Hugo Boss eine größere Akzeptanz erfahre.

Auch fundamental kann der Titel wieder überzeugen.

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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