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Bei der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) geht es weiterhin turbulent zu. Während das Institut versucht, die im Branchenvergleich hohen Kosten zu senken und die Profitabilität zu steigern, spielen Marktteilnehmer verschiedene Fusionsszenerien durch.

Wird es am Ende die Commerzbank, die Schweizer UBS oder vielleicht jemand anderes oder gar niemand? Warten wir es ab. Auch das lange Warten auf eine Zinswende vonseiten der EZB ist nicht gerade förderlich. Es wäre gut, wenn endlich auch einmal in dieser Frage Klarheit herrschen würde.

Und dann bleiben natürlich die für die Banken allgegenwärtigen Risiken; Türkei, Italien, Handelsstreit, Konjunktureintrübung. Auch das Durcheinander beim chinesischen Großaktionär HNA ist für die Deutsche Bank keine Hilfe.

Zudem sind einige Marktteilnehmer der Ansicht, dass die Deutsche Bank im Vergleich zu anderen europäischen Geldhäusern mit dem schwierigen Marktumfeld vergleichsweise schlecht zurechtkommt. Während man bei HSBC bei anderen europäischen Banken die Chance auf eine Erholung sieht, ist man im Fall der Deutsche Bank deutlich pessimistischer. Daher bleibt es im Fall der Deutsche-Bank-Aktie bei der“Hold“-Einschätzung. Das Kursziel wurde sogar von 12,00 auf 11,00 Euro nach unten gefahren.

FAZIT. Wenn es um die Aktie der Deutschen Bank geht, bleiben die klaren Kaufargumente derzeit Mangelware. Erst wenn es in Sachen Fusion konkreter wird und die Kosten endlich sinken, dürften Anleger von einem möglichen Turnaround überzeugt sein. So lange gilt es abzuwarten.

Anleger, die jedoch auf das Long-Szenario setzen wollen, können dies mit einem HVB Mini Future Bull auf die Aktie der Deutschen Bank (WKN: HU5FBN / ISIN: DE000HU5FBN5) gehebelt umsetzen. Wer jedoch short gehen möchte, hat mit einem HVB Mini Future Bear auf die Aktie der Deutschen Bank (WKN: HX1S0S / ISIN: DE000HX1S0S2) die Gelegenheit von fallenden Kursen zu profitieren.

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