Bildquelle: Pressefoto freenet

Zu Jahresbeginn war bei Freenet die Welt noch in bester Ordnung. Die Verkäufe von Mobilfunkverträgen liefen ordentlich bis gut und Fantasie bestand durch gute Verkaufszahlen für das digitale Antennenfernsehen (DVB-T). Insgesamt wurden 2017 mehr Abos verkauft, als zunächst erwartet.

Doch dann trübte sich das Bild ein: Quartalszahlen lagen eher am unteren Rand der Erwartungen und die Abo-Verkäufe stiegen nicht mehr im gewünschten Umfang. Vorstandschef Christoph Vilanek startete schließlich Anfang Juli einen Befreiungsschlag und kaufte 9,1 Prozent vom Handelskonzern Ceconomy (MediaMarkt und Saturn). Vilanek stieg allerdings recht teuer ein, der Kaufpreis betrug 277 Millionen Euro, was ein Aufschlag von rund 18 Prozent zum damals gültigen Börsenkurs war. Die Börse war entsetzt und schickte die Freenet-Aktie weiter auf Talfahrt. Nun der nächste Schlag…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto freenet

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