Der Mittwoch an der Börse

Goldman Sachs zeigt sich optimistischer für den S&P 500 | US-Börsen legen Ruhepause ein

Bildquelle: markteinblicke.de

Nach der jüngsten Rekordjagd und Gewinnmitnahmen zu Beginn dieser Woche zeigten sich die US-Börsen am gestrigen Dienstag wenig bewegt.

Heard in New York

Der NASDAQ Composite rettete sich knapp in die Gewinnzone und schloss nahezu unverändert bei 20.418 Punkten. Der S&P 500 verlor 0,1 Prozent auf 6.225 Zähler. Derzeit stehen vor allem die verschiedenen Signale rund um mögliche Zoll-Deals im Fokus. Während die Aussichten auf einen Zoll-Frieden mit Europa gestiegen sind, könnten andere Länder ab 1. August mit reziproken Zöllen belegt werden. Außerdem stehen einigen Branchen wie die Kupferproduzenten im Fokus.

Trotz dieser Unsicherheiten zeigen sich Marktteilnehmer in Bezug auf die Kursaussichten an den US-Börsen immer optimistischer. Bei Goldman Sachs wurden die 3-Monats-, 6-Monats- und 12-Monats-Kursziele für den S&P 500 auf +3 Prozent (6.400 Punkte), +6 Prozent (6.600) und +11 Prozent (6.900) angehoben. Für diesen Optimus sorgt insbesondere die Aussicht auf baldige Leitzinssenkungen der Fed.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwochmorgen uneinheitlich und wenig bewegt. Neben den Zoll- und Handelsstreitigkeiten, insbesondere im Hinblick auf die drohenden Kupfer-Zölle, standen chinesische Inflationsdaten im Fokus. Dabei legte der japanische Nikkei 225 um 0,3 Prozent auf 39.821 Punkte zu.

So steht´s um den DAX

Gestern näherte sich der DAX seinem Allzeithoch bei 24.479 Punkten an. Heute fallen die Bewegungen wiederum nicht allzu üppig aus. Vonseiten der technischen Indikatoren hat sich laut Aussagen der Helaba-Analysten das Bild aufgehellt, einzig der sehr niedrige ADX lasse noch etwas an der Nachhaltigkeit des Aufwärtsimpulses zweifeln. „Erste Unterstützungen sind erst an den 21- und 55-Tagelinien bei 23.692 bzw. 23.549 zu finden“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 09.07.2025, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Nach dem gestrigen Ausbruch über das Vorwochenhoch und das Zwischenhoch vom 21. Mai haben die Kurse jetzt Raum für einen Anstieg an das amtierende Allzeithoch bei 24.479 Punkten. Gelingt der Sprung auf neue historische Höchststände, wären zusätzliche Kursgewinne bis in den Bereich der 25.000er-Barriere möglich.

Das Short-Szenario: Auf der Unterseite können die ersten Haltelinien an den Tops vom 21. Mai (24.152) und vom 30. Juni (24.121) angetragen werden. Nur wenig tiefer sollte die 24.000er-Marke stützend wirken, ehe über einen Rücksetzer an das Verlaufshoch vom 24. Juni bei 23.813 bzw. an das Zwischentief vom 2. Juni bei 23.740 mit dem GD50 (aktuell bei 23.707) nachgedacht werden sollte. Verlieren die Blue Chips diesen Halt, dürfte die 23.500er-Marke mit den beiden März-Tops bei 23.476 auf den Prüfstand gestellt werden. Unterhalb des Zwischentiefs vom 23. Mai bei 23.275 müsste auf die 23.000er-Schwelle mit dem mittelfristigen GD100 (22.958) und dem Februar-Top bei 23.935 geachtet werden.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UJ5XPG 21.320,07 8,28 29,28 EUR
Turbo OS UJ4PAH 22.334,74 12,65 19,17 EUR
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
Turbo OS UM2PG6 27.033,44 8,66 27,99 EUR
Turbo OS UJ8J4X 26.145,51 12,67 19,13 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 09.07.2025, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Während Anleger auf die heute Abend um 20:00 Uhr MESZ anstehende Veröffentlichung des Protokolls der vergangenen Fed-Sitzung warten, gilt der Fokus den chinesischen Erzeuger- und Verbraucherpreisen. Letztere stiegen im Juni im Vorjahresvergleich um 0,1 Prozent, während bei den Erzeugerpreisen ein Rückgang um 3,6 Prozent zu beobachten war. Es war der größte Rücksetzer seit fast zwei Jahren.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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