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An Contracts for Difference wagen sich noch immer nicht viele Anleger ran. Dabei sind CFDs sind die einfachsten Derivate, die es gibt. Von ihrer Funktionsweise kommen CFDs den Futures sehr nahe. Neue (Schutz-)Regeln der Aufsichtsbehörden machen für jeden Investor den Einstieg in die CFD-Welt noch interessanter.

Man sollte sicher nicht so weit gehen und der europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA für die stärkere Regulierung des Handels mit Contracts for Difference (CFDs) danken. Aber es könnte durchaus sein, dass die Behörde mit ihren Anfang August 2018 in Kraft getretenen Änderungen dem Produkt CFD nun endgültig zum Durchbruch verhilft.

Man hätte sich zwar bei der generellen Begrenzung des Hebels auf maximal 1:30 und der Abschaffung von sämtlichen Rabattmöglichkeiten eine stärkere Differenzierung zwischen den Maßnahmen für Einsteiger und denen für sehr erfahrene Trader gewünscht. Aber unter dem Strich bleibt ein stärkerer Schutz des Anlegers vor unkontrollierbaren Verlusten. Das ist wie schon die Abschaffung der Nachschusspflicht ein Jahr zuvor durch die BaFin positiv und dürfte alles in allem zu einem stärkeren Interesse derjenigen an CFDs führen, die bislang vor den unkalkulierbaren Risiken zurückgeschreckt sind.

CFD-Markt wächst 2018 um Rekordwert

Diese Entwicklung bestätigen auch die Zahlen aus der aktuellen Studie von Investment Trends für den deutschen CFD-Markt, die im Sommer vorgestellt wurde. Danach ist die Zahl der CFD-Trader um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Ein solch hoher Wert wurde in den vergangenen sieben Jahren, seitdem die Studie veröffentlicht wird, nicht erreicht.

Neben der Möglichkeit, mit CFDs auch Kryptowährungen handeln zu können, gaben rund ein Viertel der neuen CFD-Trader an, sich aufgrund der nun begrenzten Verlustrisiken für CFDs entschieden zu haben. Und das ist nachvollziehbar, denn es gibt spätestens jetzt nicht mehr viele plausible Gründe, warum ein aktiver Trader anderen Hebelprodukten wie Zertifikaten oder Optionsscheinen den Vorrang vor CFDs geben sollte. Wir berichteten bereits in marktEINBLICKE 02-2018 darüber. Denn während Vorteile wie niedrige Kosten, hohe Transparenz und technologisch hochkomfortable Handelsplattformen bleiben, ist nun noch der Nachteil unbegrenzter Verluste abgeschafft worden. 

Disziplin per Gesetz verordnet

Neuankömmlinge im CFD-Trading können sich zunächst einmal freuen. Denn ihre oft mangelnde Disziplin im Trading wird nun quasi per Gesetz in der Form verordnet, dass allein durch die geringeren Hebel und damit mehr zu hinterlegendem Kapital die Positionsgrößen kleiner werden dürften:

Reichten zum Beispiel beim Marktführer CMC Markets bislang gut 60 Euro Margin für einen CFD auf den DAX, sind es jetzt über 600 Euro. Was des einen Freud’, ist des anderen Leid. Denn die höheren Marginsätze schränken den Spielraum derjenigen Trader mit jahrelanger Erfahrung und dem Bewusstsein für die entsprechenden Risiken derart ein, dass sie bestimmte Strategien nicht mehr verfolgen können. Gesucht sind in diesen Tagen deshalb Möglichkeiten, die hohe Flexibilität durch niedrige Marginsätze zu behalten oder zurück zu gewinnen.

Die neue Heimat für Profi-Trader

Finden können Profis ihre neue Heimat bei CMC Markets. Der britische Broker hat jüngst ein Angebot für sogenannte professionelle Kunden gestartet, die von den regulatorischen Änderungen nicht betroffen sind. Der Service mit dem passenden Namen „CMC Pro“ beinhaltet einen weiterhin hohen Hebel von bis zu 200:1, Rabatte für aktive Trader und weitere zahlreiche Vorteile. Um diesen Status eines professionellen Kunden zu erhalten, muss er allerdings zwei von drei speziellen Kriterien erfüllen, die rechtlich vorgegeben sind.

Entweder hat er während des letzten Jahres durchschnittlich zehn Geschäfte von erheblichem Umfang pro Quartal an einem relevanten Markt getätigt, das ist das erste Kriterium. Oder er verfügt zweitens über Bankguthaben und Finanzinstrumente im Wert von mehr als 500.000 Euro; drittens rechnet man auch solche Kunden zu den Profis, die mindestens für ein Jahr am Kapitalmarkt gearbeitet haben, und zwar in einem Beruf, der Kenntnisse über die in Betracht kommenden Geschäfte voraussetzt.

Hohe Hebel ohne Nachschusspflicht

Vorsicht, mag jetzt der eine oder andere Leser denken. Denn eigentlich kann man sich als professioneller Kunde nicht die Rosinen in Form eines großen Hebels herauspicken, gleichzeitig aber den Schutz vor der Nachschusspflicht, also einem negativen Kontostand, behalten. Marktführer CMC Markets hat sich allerdings entschieden, dass auch für „CMC Pro“-Kunden keine Nachschusspflicht besteht. Das heißt, sie können genau wie Kleinanleger maximal das verlieren, was sie auf ihr Konto eingezahlt haben.

Eine kluge Strategie, wie wir finden, weil es zeigt, dass es kein Widerspruch ist, unerfahrene Anleger vor unkalkulierbaren Risiken zu schützen und gleichzeitig denjenigen, die aufgrund ihrer Erfahrungen in der Lage sind, Anlageentscheidungen selbständig zu treffen und Risiken angemessen beurteilen nicht zu bevormunden und stärker einzuschränken als sinnvoll und notwendig. Auch wenn dadurch im Trading nun eine Zwei-Klassen-Gesellschaft entsteht.

Fazit. Für uns gibt es in Deutschland weiterhin nur einen Partner für den CFD-Handel. CMC Markets. Der Marktführer kann auf fast 30 Jahre Know-how zurückblicken und die Handelsplattform ist für uns sehr übersichtlich. Mehr unter cmcmarkets.com

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