Bildquelle: Pressefoto Ove Arscholl / Nordex

Die Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) lieferte zuletzt ohnehin keine allzu gute Performance ab. Dann kam auch noch das schwache Marktumfeld hinzu und drückte den TecDAX– und SDAX-Wert zusätzlich ins Minus. Jetzt konnte Nordex zurückschlagen.

Dass sich die Auftragsentwicklung beim Hamburger Windturbinenhersteller allmählich verbessert ist mittlerweile kein großes Geheimnis. Im dritten Quartal wurde diese Entwicklung nun erneut sichtbar. Das September-Quartal beendete Nordex mit einem Auftragseingang in Höhe von 974 Megawatt (MW). Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Volumen der fest vereinbarten Neuaufträge fast um ein Fünffaches. Allerdings ist dies angesichts des sehr schwachen Vorjahreswertes auch keine allzu große Kunst gewesen.

Besonders gut lief es zuletzt in den USA. Trotz US-Präsident Donald Trump und seiner Liebe für die „saubere“ Kohle. Neben der internationalen Ausrichtung freute man sich auf Unternehmensseite vor allem darüber, dass auch die neuen Produkte offenbar bei den Kunden gut ankommen. Insgesamt hat Nordex seit Jahresbeginn 2018 feste Aufträge über 3.070 MW erhalten.

FAZIT. Trotz der weiteren Verbesserung der Auftragslage und der entsprechend positiven Marktreaktionen am Mittwoch sollten Anleger im Fall der Nordex-Aktie weiter abwarten. Schließlich hat das Papier noch nicht unter Beweis gestellt, dass es eine nachhaltige Kurserholung hinbekommt.

Wer ein gewisses Risiko nicht scheut oder als Turnaround-Trader unterwegs ist, hat genügend Möglichkeiten. Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich Ihnen ein HVB Mini Future Long auf Nordex (WKN: HX1FZD / ISIN: DE000HX1FZD1) an. Wer aber bei Nordex Short gehen möchte, hat mit einem entsprechenden HVB Mini Future Bear auf die Aktie des TecDAX-Konzerns (WKN: HX3EJH / ISIN: DE000HX3EJH5) die Gelegenheit von fallenden Kursen zu profitieren.

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