Oracle bleibt ein Gewinner im KI-Zeitalter

Oracle setzt auf KI und Cloud – Analysten sehen neue Höchststände in Sichtweite.

(Bildquelle: Pressefoto Oracle/Thomas Lovelock for SailGP)

Oracle (WKN: 871460 / ISIN: US68389X1054) hat sich in den vergangenen Monaten eindrucksvoll als einer der großen Profiteure des weltweiten KI- und Cloud-Booms positioniert. Während es zunächst Bedenken hinsichtlich hoher Investitionskosten gab, konnte das Unternehmen mit starken Geschäftszahlen überzeugen. CEO Safra Catz sprach zuletzt von einem „starken Start“ ins neue Geschäftsjahr 2025/26 und verwies auf mehrere bedeutende Cloud-Service-Vereinbarungen, die abgeschlossen wurden.

Analysten zeigen sich zunehmend optimistisch. Keith Bachman von BMO Capital lobte Oracles Fähigkeit, das Wachstum weiter zu beschleunigen – nicht nur beim Umsatz, sondern auch beim operativen Ergebnis. Stifel-Analyst Brad Reback sieht ebenfalls klare Anzeichen dafür, dass Oracle seine Position nachhaltig stärken wird. Besonders das Geschäft mit Cloud-Diensten soll im laufenden und im kommenden Jahr im hohen 30-Prozent-Bereich wachsen. Gleichzeitig wird ab 2027 eine spürbare Beschleunigung beim Gewinn erwartet.

Analysten heben Kursziele – KI als Wachstumsmotor

Die positiven Impulse schlagen sich auch in den Einschätzungen der Analysten nieder. Piper Sandler hob das Kursziel jüngst auf 270 US-Dollar an und verwies auf steigende Investitionsbereitschaft bei Oracles Kunden. 27 Prozent der befragten IT-Entscheider gaben an, ihre Ausgaben für Oracle in den kommenden Jahren erhöhen zu wollen – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Besonders der milliardenschwere Stargate-Deal mit OpenAI gilt als zukunftsweisend für Oracles weiteres Wachstum.

Auch Barclays und Jefferies bleiben optimistisch. Beide Institute bestätigten ihre Kaufempfehlungen und hoben ihre Kursziele auf bis zu 270 US-Dollar an. Barclays betont die starke Entwicklung im Bereich der Cloud-Infrastruktur, während Jefferies Oracle sogar auf dem Weg zum „echten Hyperscaler“ sieht.

Kursentwicklung: Von Rückschlägen zu Rekorden

Die Oracle-Aktie hat sich in den letzten zwei Jahren beeindruckend entwickelt. Während sie zwischenzeitlich durch hohe Investitionen und makroökonomische Unsicherheiten belastet wurde, zeigt der Trend seit Anfang 2025 klar nach oben. Seit Jahresbeginn konnte das Papier um rund 40 Prozent zulegen. In den vergangenen zwölf Monaten beträgt das Plus sogar über 60 Prozent. Aktuell notiert die Aktie in der Nähe ihres Allzeithochs.

Die Kombination aus soliden Geschäftszahlen, dem Fokus auf Cloud-Infrastruktur und neuen KI-Anwendungen verleiht dem Kurs Auftrieb. Trotz einzelner Rücksetzer aufgrund hoher Investitionsausgaben bleibt die Mehrheit der Analysten überzeugt: Oracle ist auf dem besten Weg, dauerhaft zu den führenden Cloud-Playern zu gehören.

Das marktEINBLICKE-Fazit

Entscheidend für die weitere Entwicklung wird das kommende Quartalsergebnis Mitte Juli sein. Investoren blicken gespannt auf Details zur Umsatzentwicklung im Cloud-Bereich und den Fortschritt des Stargate-Projekts. Auch die Frage, wie sich Oracles ambitionierte Investitionen in neue Rechenzentren auf die Margen auswirken, dürfte von Bedeutung sein.

Fest steht: Oracle spielt im Rennen um die nächste Generation von KI-gestützten Cloud-Diensten eine immer zentralere Rolle. Für Anleger bleibt das Unternehmen damit eine spannende Zukunftswette – mit solider Basis und wachsendem Potenzial.

Anleger, die gehebelt von Kurssteigerungen der Aktie von Oracle profitieren möchten, schauen sich ein Hebelzertifikat (WKN: GV7EN7 / ISIN: DE000GV7EN75) auf die Anteilsscheine des Cloud-Softwareunternehmens an. Wer jedoch nicht nur auf Oracle, sondern allgemein auf Profiteure des Booms rund um die Künstliche Intelligenz setzen möchte, sollte sich das Indexzertifikat auf den Künstliche Intelligenz Index (WKN: DA0ABV / ISIN: DE000DA0ABV8) anschauen.

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