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Positive Vorgaben aus den USA sorgten dafür, dass der DAX einen sehr guten Start in den heutigen Freitaghandel hatte. Anleger hofften bereits auf eine anhaltende Erholung. Im weiteren Handelsverlauf wurden diese Hoffnungen jedoch zunichte gemacht.

Das war heute los. Zeitweise gelang dem DAX ein Kurssprung von 1,3 Prozent. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer scheiterte nur sehr knapp an der Marke von 11.700 Punkten. In der Folge kehrte jedoch die Nervosität zurück in den Markt, so dass der DAX am Nachmittag sogar zeitweise in die Verlustzone drehte.

Offenbar erinnerten sich Anleger daran, dass uns die Unsicherheitsfaktoren der vergangenen Wochen noch sehr lange begleiten werden. Die italienische Haushaltspolitik gefährdet letztlich den Euro, der chinesisch-amerikanische Haushaltsstreit könnte die weltweite Konjunktur abkühlen, genauso wie zu schnell steigende Leitzinsen.

Das waren die Tops & Flops. Einmal mehr verlief ein Handelstag für den DAX-Neuling Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) sehr turbulent. Dank eines positiven Analystenkommentars schoss die Aktie des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München zeitweise um 5 Prozent in die Höhe und erholte sich damit von den sehr deutlichen Kursverlusten der vergangenen Tage.

Deutlich schlechter lief der heutige Handelstag dagegen für die Aktie des Gesundheitskonzerns Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604). Diese büßte zwischenzeitlich knapp 3 Prozent an Wert ein. Damit verlor die Fresenius-Aktie weiter an Wert, nachdem sich Anleger zuvor über die geplatzte Akorn-Übernahme gefreut hatten.

Das steht in der kommenden Woche an. In den USA wird die neue Handelswoche in Sachen Konjunkturdaten am Montag mit der Bekanntgabe der September-Einzelhandelsumsätze eingeläutet. Hierzulande geht es am Dienstag so richtig los, wenn die neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen veröffentlicht werden. Darüber hinaus dürften Marktteilnehmer am Freitag sehr genau auf die chinesischen BIP-Daten für das dritte Quartal 2018 schauen. Zuletzt gab es Sorgen am Markt, dass sich das Wachstum aufgrund des Handelsstreits mit den USA abkühlen könnte.

Neben den Themen Italien, China, Konjunktur und den steigenden Zinsen dürfen sich Anleger endlich wieder auf mehr Unternehmensnachrichten freuen. Die Berichtssaison nimmt Fahrt auf. Zu den Highlights der kommenden Woche zählen die neusten Quartalsberichte bei Netflix (WKN: 552484 / ISIN: US64110L1061) (Dienstag) und SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) (Donnerstag).

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