Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Die Situation um Saudi-Arabien ist für die Finanzmärkte brandgefährlich. Sanktionen seitens der Amerikaner gegen das saudische Königshaus könnten zu einem empfindlichen Ölpreisanstieg führen. Und noch weiter steigende Ölpreise wären das letzte, was die Märkte jetzt gebrauchen können. Ein dreistelliger Ölpreis könnte die Rally an der Wall Street vollends abwürgen, wo doch bereits ein Ölpreis um 80 Dollar Sorgen um eine höhere Inflation mit dann schneller steigenden Zinsen hervorruft.

Der Deutsche Aktienindex muss in den kommenden Tagen das alte Jahrestief aus dem Januar bei 11.695 Punkten zurückerobern. Sollte dagegen das Tief vom vergangenen Mittwoch bei 11.395 Punkten gebrochen werden, droht eine Fortsetzung des Abverkaufs am deutschen Aktienmarkt. Dazwischen ist der Index aus technischer Sicht als neutral zu bewerten. Die Anleger stehen jetzt an der Seitenlinie und warten darauf, dass die Entscheidung in die eine oder andere Richtung fällt.

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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