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Nach dem gestrigen Kursplus setzte der DAX seine Erholung am heutigen Dienstag fort. Das turbulente Marktumfeld könnte aber jederzeit für einen neuen Rücksetzer sorgen – es gilt für Anleger also weiterhin, Vorsicht walten zu lassen. 

Das war heute los. Es gab einige positiv ausgefallene US-Quartalsberichte, die für einen positiven Handelsauftakt an der Wall Street sorgten. Die gute Wall Street-Stimmung übertrug sich auch auf den deutschen Aktienmarkt. Anleger konnten den bevorstehenden Brexit, die italienischen Schulden oder den chinesisch-amerikanischen Handelsstreit für einen Moment ausblenden. Auch enttäuschend ausgefallene Konjunkturdaten wurden kaum beachtet.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland fielen im Oktober auf 24,7 Punkte. Ein Rückgang von 14,1 Zählern gegenüber dem Vormonat. Das ZEW sprach sogar von einem „bemerkenswert starken“ Rückgang. Einen stärkeren habe es zuletzt nur nach dem Brexit-Votum in Großbritannien im Juli 2016 gegeben. Als Gründe für die deutliche Verschlechterung der Aussichten wurden vor allem der chinesisch-amerikanische Handelsstreit und die Sorgen vor einem ungeregelten Brexit genannt. Zumindest heute konnte dies jedoch der positiven Stimmung am deutschen Aktienmarkt nichts anhaben.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte insbesondere Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004). Die Aktie des Halbleiterkonzerns legte zeitweise um rund 4 Prozent an Wert zu. Das Papier profitierte von einer guten Stimmung rund um US-Technologiewerte im Vorfeld des neuesten Quartalsberichts des Video-on-Demand-Anbieters Netflix (WKN: 552484 / ISIN: US64110L1061).

Deutlich schlechter lief es dagegen für Linde (WKN: A2E4L7 / ISIN: DE000A2E4L75). Der Aktienkurs des Industriegaseherstellers verlor zwischenzeitlich knapp 2 Prozent an Wert, obwohl das Unternehmen von Fortschritten bei der geplanten Fusion mit dem US-Branchenkonkurrenten Praxair berichten konnte.

Das steht morgen an. Das Kraftfahrt-Bundesamt hatte bereits für den Monat September einen Rückgang bei den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland um 30,5 Prozent gemeldet. Am morgigen Mittwoch wird der Branchenverband ACEA dann die europäischen Statistiken vorlegen. Interessant dürfte auch der Blick auf einige europäische Inflationsdaten sein. Aus den USA erreichen uns am Nachmittag neue Daten vom Immobilienmarkt. Es stehen die Baubeginne und -genehmigungen für den Monat September an. Außerdem wird das Protokoll der Fed-Sitzung vom 25. und 26. September veröffentlicht.

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