Die US-Börsen zeigten sich am gestrigen Donnerstag wenig bewegt, trotzdem reichte es für S&P 500 und NASDAQ Composite für neue Rekordstände.
Heard in New York
Der S&P 500 schloss 0,1 Prozent fester bei 6.363 Punkten, während der NASDAQ Composite 0,2 Prozent auf 21.057 Zähler hinzugewann. Im Dow Jones lag das Minus bei 0,7 Prozent auf 44.693 Punkte.
Welche Stärke die langfristige Tech-Rallye erreicht hat, zeigt unter anderem ein Hinweis von Bloomberg. So konnte der NASDAQ zum 63. Mal in Folge oberhalb der 20-Tage-Linie schließen. Dies ist laut Bloomberg die längste solche Serie seit 1999.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Freitag schwächer. Im Fous blieben dabei weiterhin die jüngsten Zoll- und Handelskonflikte. Der japanische Nikkei 225 verlor dabei 0,9 Prozent an Wert und landete bei 41.456 Punkten. Neben den Handelsstreitigkeiten schauten Anleger unter anderem auf Inflationsdaten aus Tokio.
Diese lag im Juli bei 2,9 Prozent und damit niedriger als im Juni, als der Wert 3,1 Prozent erreichte. Die Kerninflation, sank im Vormonatsvergleich ebenfalls von 3,1 auf 2,9 Prozent. Diese Werte lagen außerdem unterhalb der Analystenschätzungen von 3,0 Prozent.
So steht´s um den DAX
Nachdem dem DAX bereits gestern etwas die Puste ausgegangen war, zeigt sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer im Angesichts der anhaltenden Handelsspannungen zum Ende dieser Woche schwächer. Der Weg bis zur Bestmarke, die am 10. Juli bei 24.639 markiert wurde, scheint laut Einschätzung der Helaba-Analysten aber nicht mehr weit zu sein. Ob es ohne eine offizielle Zolleinigung erreicht werden kann, dürfe aber bezweifelt werden.
„Je länger die Verhandlungen dauern, desto größer wird die Verunsicherung. Unter technischen Gesichtspunkten ist das Erreichen eines neuen Jahreshochs vonnöten, damit der Aufwärtstrend bestätigt wird. In diesem Zusammenhang sei auf den niedrigen und weiter sinkenden ADX verwiesen, der auf eine eher trendlose Marktverfassung schließen lässt“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Um vor dem Wochenende noch einmal Schwung zu holen, müssten die Notierungen erneut über die Juli-Abwärtstrendgerade (24.362) steigen und danach auch das Juni-Top bei 24.479 überbieten. Im nächsten Schritt sollte es über das Vorwochenhoch bei 24.495 und das gestrige Top gehen, ehe das amtierende Rekordhoch bei 24.639 angesteuert werden könnte. Darüber hätten die Kurse Platz für einen Hochlauf in Richtung der 25.000er-Barriere.
Das Short-Szenario: Fällt der DAX weiter zurück, wären die ersten Haltestellen unverändert an den beiden Tops vom 30. Juni bzw. 21. Mai (24.152/24.121) zu finden. Darunter sollte die 24.000er-Marke stützend wirken. Kommt es zu einem Rückfall unter die runde Tausendermarke, müsste mit einem weiteren Test der 50-Tage-Linie (aktuell bei 23.948) gerechnet werden. Unterhalb des bisherigen Wochentiefs (23.922) kämen das Verlaufshoch vom 24. Juni bei 23.813 und das Zwischentief vom 2. Juni bei 23.740 als Unterstützungen infrage, ehe es um die 23.500er-Marke gehen würde.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
|---|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ4G7N | 21.479,26 | 8,73 | 27,79 EUR |
| Turbo OS | UJ35ZE | 22.317,63 | 12,49 | 19,43 EUR |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel | Briefkurs |
| Turbo OS | UJ5YP2 | 26.993,44 | 8,82 | 27,49 EUR |
| Turbo OS | UJ6NTM | 26.179,31 | 12,50 | 19,40 EUR |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 25.07.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Hierzulande schauen Anleger heute vor allem auf das neueste ifo Geschäftsklima. Aus den USA erreichen uns wiederum am Nachmittag die neuesten Daten zu den Auftragseingängen für langlebige Güter.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.






