Bildquelle: markteinblicke.de

Nach zwei freundlichen Handelstagen musste der DAX am Mittwoch wieder Kursverluste ausweisen. Neben dem Kurssturz zweier Blue Chips sorgte auch die schwächere Gesamtmarktstimmung für einen Rückzug der Bullen.

Das war heute los. Angesichts der starken Quartalszahlen des Streaming-Anbieters Netflix hätte sich der DAX einmal mehr von seiner freundlichen Seite zeigen können. Doch der Kurssturz bei den DAX-Titeln Fresenius und Fresenius Medical Care drückte schnell auf die Stimmung. Von den anfänglichen Kursgewinnen war bald nichts mehr zu sehen.

Stattdessen weitete der Leitindex die Verluste im Handelsverlauf zum Teil deutlich aus. Die ebenfalls schwach eröffnende Wall Street verfestigte die negative Stimmung. Da halfen auch positive Signale hinsichtlich einer längeren Übergangsphase beim Brexit wenig.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugten angesichts der negativen Gesamtstimmung vor allem die defensiven Titel. Die Aktien von Merck (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905) und Vonovia (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1) führten den Leitindex mit Zugewinnen von zeitweise rund 3 Prozent an. Konkrete Nachrichten fehlten jedoch bei beiden Unternehmen.

Ganz anders sah es bei den Gesundheitsaktien Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604) und Fresenius Medical Care (WKN: 578580 / ISIN: DE0005785802) aus. Mit Blick auf die schwache Entwicklung im dritten Quartal haben beide Unternehmen ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2018 nach unten angepasst. Der Dialyse-Dienstleister Fresenius Medical Care sogar noch etwas drastischer als der Mutterkonzern Fresenius. Fresenius Medical Care hat das Ziel für das währungsbereinigte Umsatzwachstum von 5 bis 7 Prozent auf 2 bis 3 Prozent gesenkt. Beim Konzernergebnis wird nun ein bereinigtes Wachstum in Höhe von 2 bis 3 Prozent (zuvor: 7 bis 9 Prozent) erwartet. Während die Aktie von Fresenius zwischenzeitlich rund 13 Prozent einbüßte, ging es für die Papiere von Fresenius Medical Care zeitweise fast 20 Prozent nach unten.

Das steht morgen an. Anleger orientieren sich bei den Wirtschaftsdaten am Donnerstag auf die Nachrichten aus den USA. Dort stehen neben den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe der Philly-Fed-Index (Oktober) und die Frühindikatoren (September) zur Veröffentlichung an. Spannender wird es bei den Unternehmen. Neben dem DAX-Konzern SAP berichten auch American Express, Nestlé, Novartis und Paypal über die Geschäfte der vergangenen drei Monate.

DAX-Produkte für morgen.

DAX WAVE Call, WKN: DS6H41 / DAX WAVE Put, WKN: DS4SEK.
Weitere DAX-Produkte gibt es hier.

Weitere Daten gibt es hier:


Dieser Beitrag ist eine Ausgabe des börsentäglichen Newsletters „Abend X-press – Das Beste zum Börsenschluss“. Er fasst die wichtigsten Fakten des Tages zusammen, nennt Tops & Flops und gibt einen kurzen Ausblick auf den nächsten Handelstag.
Zur kostenfreien Anmeldung geht es hier.

Disclaimer: © Deutsche Bank AG 2018

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen. Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Bildquelle: markteinblicke.de

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei